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Cajónes sind tolle Percussioninstrumente, die alleine oder gemeinsam mit anderen gespielt werden können.

Ratgeber Cajón

Cajónes sind aus der Welt der Percussioninstrumente heute nicht mehr wegzudenken. Was zu Beginn seiner Geschichte einst eine Transportkiste für Lebensmittel war, hat sich bis heute zu einem professionellen Schlaginstrument entwickelt, das auf der ganzen Welt äußerst vielseitig eingesetzt wird. Im Flamenco ist die Cajón genauso zu Hause wie als Rhythmusinstrument im Rock & Pop, im Blues, in der Worldmusic und vielen anderen Musikrichtungen.

Einer der Gründe für ihre Popularität ist sicherlich die ungemeinen Flexibilität, mit der die Cajón eingesetzt werden kann. Die Kistentrommel kann ganz unkompliziert überall mit hingenommen, ausgepackt und bespielt werden. Sie vereint auf der Bühne ebenso wie bei Sessions im Freien im Prinzip Bass Drum, Snare und weitere Rhythmuselemente des Schlagzeugs und ist dabei erstaunlich kompakt. – Und sogar den Schlagzeughocker hat sie quasi schon "in sich selbst integriert", denn der Musiker sitzt während des Spielens üblicherweise auf der Cajón selbst.

1. Herkunft

Die Cajón stammt ursprünglich aus Peru. Übersetzt bedeutet das spanische Wort cajón so viel wie "Schublade" oder "Schubkasten". Tatsächlich entstanden Cajónes aus Transportkisten für Fisch und andere Lebensmittel. Wie in vielen anderen Ländern herrschte auch in Peru bis ins 19. Jahrhundert hinein Sklaverei. Nachdem Sklaven afrikanischer Herkunft ihrer traditionellen Trommeln beraubt worden waren, schufen sie sich mithilfe der einfachen Holzkisten einen Ersatz, der es ihnen zumindest in geringem Maße erlaubte, ihrem Gemeinschaftsgefühl auch weiterhin Ausdruck zu verleihen.

2. Klang

Cajónes haben einen warmen Grundklang und eignen sich ideal für das Zusammenspiel mit anderen unverstärkten, rein akustischen Instrumenten. Als MTV Anfang der 1990er Jahre mit seinen Unplugged-Konzerten für einen regelrechten Boom bzw. ein Revival der rein akustischen Musik sorgte, trat auch die Cajón als perfekt harmonisierendes Rhythmusinstrument ihren großen Siegeszug im Bereich des Rock und Pop an. Je nach Anschlagtechnik rangiert der Sound von bassig, gedämpft und dunkel bis hin zu hell, schnarrend und scheppernd.

3. Varianten

Afro-peruanische Cajón

Wenn in unseren Breitengraden von der Cajón die Rede ist, wird damit eigentlich immer automatisch die afro-peruanische Cajón gemeint. Auch in unserem Ratgeber beziehen wir uns in den Abschnitten "Aufbau", "Schlagtechniken" usw. immer auf diese Variante. Sie wird "von vorne nach hinten" gespielt, das heißt die Frontplatte wird bespielt, während der Musiker selbst auf der Holzsäule sitzt.

Die afro-peruanische Version ist heute am weitesten verbreitet und etablierte sich in Europa zunächst in Spanien, wo sie gezielt in der Flamencomusik eingesetzt wurde. Den beliebten und heute gängigen Snare-Effekt gab es bei der ursprünglichen afro-peruanischen Cajón noch nicht: Es war übrigens ein Flamenco-Gitarrist, der in den 1970er Jahren auf die Idee kam, auf der Rückseite der Schlagplatte Gitarrensaiten anzubringen und so für den besagten Snare-Effekt sorgte.

Die afro-peruanische Cajon ist am weitesten verbreitet und wird von vorne nach hinten gespielt. Foto: Das Design der CP 404 von Schlagwerk orientiert sich am Aussehen einer Transportkiste.
Die afro-peruanische Cajon ist am weitesten verbreitet und wird von vorne nach hinten gespielt. Foto: Das Design der CP 404 von Schlagwerk orientiert sich am Aussehen einer Transportkiste.

Kubanische Cajón

Im Gegensatz zur afro-peruanischen Cajón wird die kubanische Variante nicht von vorne nach hinten, sondern von oben nach unten gespielt. Der Musiker sitzt also nicht auf der Cajón, sondern hält diese zwischen seinen Beinen. Der Percussionist Axel Schüler zeigt dies anhand einiger Basis-Pattern für Rumba in seinem Video:

Bass-Cajón

Bass-Cajónes sind breitere Varianten der afro-peruanischen Version und erzeugen einen besonders druckvollen Bass. Oft werden diese auch optisch dominanten Kistentrommeln mit Fußmaschinen eingesetzt. Bass-Cajónes sind für das Zusammenspiel in ganzen Percussion-Sets und -Formationen prädestiniert.

 

Schlagwerk BC 462: Die Bass-Cajon ist wesentlich breiter als die Standardversion.
Schlagwerk BC 462: Die Bass-Cajon ist wesentlich breiter als die Standardversion.
XDrum Camino: Zusammenklappbare Cajónes sind ideal für unterwegs.
XDrum Camino: Zusammenklappbare Cajónes sind ideal für unterwegs.

Falt-Cajón

Faltbare bzw. zusammenklappbare Cajónes bieten vor allen Dingen Menschen, die oft mit ihrem Instrument auf Achse sind, eine interessante Alternative: Die Konstruktion erlaubt einen noch handlicheren Transport der Rhythmuskiste und kann innerhalb weniger Minuten aufgebaut und auch wieder zusammengelegt werden. Die Holzplatten sind über Scharniere miteinander verbunden und ein Stecksystem fixiert den Aufbau zuverlässig.

4. Aufbau

Der Korpus einer Cajón besteht aus sechs Holzplatten, die in Form eines stabilen Quaders zusammengefügt sind. Es gibt mittlerweile zwar auch Kunststoffvarianten, aber Holz spielt als Material nach wie vor die größte Rolle. Die Holzplatten können massiv (seltener) oder aus mehrlagigem Sperrholz (die Regel) gefertigt sein und sind etwa eineinhalb Zentimeter dick. Schlag- und Resonanzplatte sind bei manchen Modellen ein wenig dünner als die Seitenwände. Cajónes sind üblicherweise um die 50-60 cm hoch und etwa 30-40 cm breit und tief.

Schlagplatte und Resonanzplatte

Schlag- und Resonanzplatte sind oft etwas dünner als die übrigen Holzplatten, aus denen das Instrument aufgebaut ist und entsprechen in ihrer Funktion dem Schlag- und dem Resonanzfell einer normalen Trommel, wie sie beim akustischen Schlagzeug eingesetzt wird (→ siehe auch Ratgeber: Basics rund ums akustische Schlagzeugset).

Über das Anschlagen der Schlagplatte auf der Frontseite wird ein Impuls abgegeben. Die erzeugten Schwingungen werden im Innern der Cajón (= Resonanzkörper) verstärkt. Die Resonanzplatte auf der Rückseite der Cajón verfügt über ein Schallloch, das die Resonanzen aus dem Innern nach außen hin abstrahlt. Resonanzkörper und die runde Schallöffnung funktionieren bei der Cajón damit grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip wie bei einer akustischen Gitarre.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Cajón (Sela CaSela) und Snare Drum (Pearl RF-1465S).
Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Cajón (Sela CaSela) und Snare Drum (Pearl RF-1465S).

INFO-TIPP: Wer Spaß am Basteln hat, für den ist vielleicht ein Cajón-Bausatz genau das Richtige. Solche Bausätze gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen. Die Do-it-youself-Sets sind in der Regel so aufbereitet, dass sie keine speziellen Vorkenntnisse erfordern.

Gleichzeitig bieten sie natürlich die Möglichkeit, alle Einzelelemente der Cajón – zum Beispiel auch das im Innern verbaute Snare-System – genau "unter die Lupe zu nehmen" bzw. kennenzulernen. Im Video dieser Bauanleitung sieht man sehr schön, wie der Snareteppich in die Cajón eingebaut wird:

Snare-Element

Die allermeisten Cajónes bieten die Möglichkeit, interessante Snare-Effekte in die Percussion einfließen zu lassen. Der Snare-Sound entsteht dabei im Zusammenspiel der Schlagplatte mit einem Snare-Element, das im Innern der Trommel verbaut ist und an der Schlagplatte anliegt. Als Snare-Element eignen sich unterschiedliche Anordnungen bzw. Konstruktionen; am gängigsten ist die Verwendung von Gitarren-Stahlsaiten oder Snareteppichen.

Mechanisch erzeugter Snare-Effekt
Das grundsätzliche Funktionsprinzip, durch das der charakteristische Snare-Sound entsteht, ist unabhängig davon, ob ein Snareteppich oder Gitarrensaiten als Klanggeber dienen, immer dasselbe: Die Schlagplatte wird angeschlagen und dieser Impuls überträgt sich auch auf das verwendete Snare-Element, das von Innen an der Rückseite der Schlagplatte anliegt. Durch die Vibrationen der Stahlsaiten oder Drahtspiralen wird der besondere, metallische, "raschelnde" Klang erzeugt.

Bespannung mit Gitarrensaiten
Bilden Gitarrensaiten das Snare-Element, können diese normalerweise über die Unterseite der Cajón mit einem Inbusschlüssel o. Ä. "gestimmt" werden. Das Wort "stimmen" mag für den einen oder anderen in diesem Zusammenhang etwas verwirrend klingen – gemeint ist hier das Einstellen der Spannung der Gitarrensaiten: Je lockerer die Saite gespannt ist, desto ausgeprägter zeigt sich der resultierende Snare-Effekt.

Dämpfen des Snareteppichs
Während der Snare-Effekt bei Gitarrensaiten über die Spannung reguliert werden kann, verringert man ungewünscht heftiges Schnarren beim Snareteppich, indem man diesen zum Beispiel mithilfe von Schaumstoff abdämpft. Viele Hersteller haben zu diesem Zweck in die Snare-Traverse eine Aussparung eingearbeitet, über die man bei Bedarf ein Stück Schaumstoff an den Snareteppich heranschieben kann (siehe auch Video oben im INFO-TIPP-Kasten).

Snare On/Off
Es gibt auch Cajónes, bei denen man das Snare-Element herausnehmen oder den Snare-Effekt über eine spezielle mechanische Vorrichtung sogar wahlweise zulassen bzw. ganz unterbrechen – also quasi "abschalten" – kann. Wie bei einer klassischen Snare Drum wird der Snare-Teppich dann über eine Abhebung von seiner Ausgangsposition (an der Schlagplatte anliegend) wegbewegt. Dadurch, dass der Kontakt der Saiten zur Schlagplatte unterbrochen wird, vibrieren diese nicht mehr auf der Schlagplatte mit und der Snare-Effekt entfällt:

Ein Blick ins Innere der XDrum Camino: An der Innenseite der Schlagplatte erkennt man die beiden Gitarrensaiten, die für den Snare-Effekt sorgen.
Ein Blick ins Innere der XDrum Camino: An der Innenseite der Schlagplatte erkennt man die beiden Gitarrensaiten, die für den Snare-Effekt sorgen.

5. Körperhaltung

Vielen Menschen, die anfangen Cajón zu spielen, ist nicht bewusst, wie wichtig es ist, beim Spielen ganz gezielt auch auf die Körperhaltung zu achten.

Mit der richtigen Sitzposition kann man erstens die Bewegungsabläufe der ausgeführten Schläge optimieren und zweitens - und dies ist der wesentlich wichtigere Aspekt! - üble Rückenschmerzen vermeiden. Das A und O ist eine aufrechte Körperhaltung, das heißt den Rücken möglichst gerade zu halten.

Dadurch, dass die Cajón leicht nach hinten gekippt wird, ist die Schlagplatte leichter zu erreichen.

Eine aufrechte Körperhaltung ist wichtig, um Rückenschmerzen zu vermeiden.

6. Schlagtechniken

Einfache Basics sind auf der Cajón verhältnismäßig schnell zu erlernen. Anfänger dürfen sich deshalb rasch über ihre ersten Erfolgserlebnisse freuen. Das kreative Instrument folgt der Devise "Lust statt Frust" und bietet auch Kindern viel motivierenden Spielraum, um mit Rhythmen herumzuexperimentieren und sich dem Thema Percussion intuitiv anzunähern. Zum Spielen werden – auch wenn es zusätzlich noch interessantes Zubehör für spezielle Effekte und besondere Sounds gibt – grundsätzlich erst einmal nur die Handflächen und Finger eingesetzt.

Bass
Der Bass wird auf der Schlagfläche etwas oberhalb der Mitte mit der flachen Hand angeschlagen. Der entstehende Klang ist tief, dumpf, bassig.

Tone
Der Tone wird über die oberen Ecken der Schlagfläche (= Clap Corners) angespielt und liefert einen relativ hellen, knackigen Snare-Sound.

Tip
Der Tip erfolgt mittig kurz unterhalb der oberen Kante der Schlagfläche. Er ist wesentlich leiser als der Bass- oder der Tone-Schlag und wird mit den Fingerspitzen ausgeführt. Tips werden vor allem als Füll- oder Zwischenschläge eingesetzt.

Slap
Etwas unterhalb der Position, auf der der Tip angeschlagen wird, spielt man mit leicht angewinkelten Fingern den sogenannten Slap, der relativ laut ist und interessante Akzente setzt. Die Schlagplatte wird für den Slap nur mit den Fingerspitzen angespielt.

Die unterschiedlichen Spielzonen der Cajón.

7. Material

Sperrholz, Massivholz, Kunststoff
Die allermeisten Cajónes bestehen aus Sperrholzplatten, die auf unterschiedliche Art und Weise veredelt werden. Vor allem die Schlagplatte der Cajón sticht meist durch ihre Veredelung und ihr besonderes Design ins Auge. Sperrholz hat sich im Musikinstrumentenbau als ein Material mit gutem Resonanzverhalten bewährt. Vereinzelt werden Cajónes auch aus massivem Holz oder Kunststoffmaterialien wie Acryl hergestellt.

Birke, Buche und Erle
Am häufigsten werden für den Bau von Cajónes Sperrholzplatten aus Birke eingesetzt. Birkensperrholz zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Formstabilität aus. Die Stabilität ist umso höher, je mehr Lagen das verwendete Sperrholz hat. Birkensperrholz hat eine helle Färbung. Auch Buche und Erle sind relativ helle Hölzer. Buchenholz hat eine hohe Festigkeit, Erlenholz gehört zu den Weichhölzern, weist eine mittlere Dichte auf und ist damit auch etwas leichter als andere Holzsorten. Sowohl Buche als auch Erle verfügen über eine Oberflächenstruktur, die sich sehr gut veredeln lässt.

PFLEGE-TIPP: "Plastikbesen statt Drahtbesen!" - Wer zum Spielen der Cajón gerne mal was anderes als seine Hände benutzen möchte, sollte möglichst auf Materialien zurückgreifen, die die (lackierte) Schlagfläche schonen!

Zum Spielen auf der Cajón sollten immer Plastikbrushes statt Metallbrushes verwendet werden.

8. Zubehör

Es gibt auf dem Markt mittlerweile eine ganze Reihe interessanter Zubehörteile für die Cajón, die das Spiel auf der Rhythmuskiste angenehmer und ergonomischer machen oder für noch mehr Abwechslung bei den Soundmöglichkeiten sorgen. So gibt es beispielsweise sogenannte Cajón-Adapter, die die nutzbare Sitzfläche der Cajón vergrößern und vor allem beim längeren Spielen zu einer Entlastung des Rückens und der Beine führen.

"Seat Pads" sind spezielle Sitzauflagen für die Cajón, die das Sitzen erstens bequemer machen und zweitens ein "Wegrutschen" während des Spielens verhindern. "Flaps" werden seitlich an der Cajón angebracht und erzeugen einen kastagnettenartigen Sound, wenn sie mit den Fingern angeschlagen werden. Und auch spezielle Fußmaschinen, die zusätzlich zur Handtechnik auf der Schlagfläche eingesetzt werden können, sind äußerst populär. - Diese Zubehörteile seien nur beispielhaft genannt; der Variantentum an ergänzenden Hilfsmitteln - vor allem der zahllosen, kleinen Klang-Add-ons - ist enorm! Der Musikfachhandel bietet hier immer wieder - teilweise auch recht günstige - interessante Innovationen, die zum Ausprobieren und Experimentieren einladen.

Der Schlagwerk Cajón-Adapter sorgt für eine ergonomischere Körperhaltung und erhöhten Sitzkomfort.
Der Schlagwerk Cajón-Adapter sorgt für eine ergonomischere Körperhaltung und erhöhten Sitzkomfort.

9. Pädagogik

Die Cajón wird wegen ihrer einfachen Handhabbarkeit gerne auch im Rahmen pädagogischer Projekte eingesetzt. Die Kistentrommel ist robust, bedarf keiner weiteren Hilfsmittel und eignet sich ideal für das Experimentieren im Klassenverband. Auch in Ferienfreizeiten schweißt das Rhythmusinstrument die sich anfangs noch fremden Kinder schnell zusammen und sorgt rasch für gemeinsame Erfolgserlebnisse: es sind keine Notenkenntnisse erforderlich, um in der Gruppe zu improvisieren und gemeinsam Spaß zu haben. Die Cajón fördert damit die Kreativität der Kinder und begünstigt ein lebendiges, fröhliches Miteinander.

Es gibt spezielle Cajónes, die hinsichtlich ihrer Größe und ihres Designs auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt sind.INFO-TIPP:
In seiner Dissertation "Wahrnehmung und Wirkung der Trommel" beleuchtet Prof. Dr. phil. Boris Becker unter anderem die Bedeutung des Trommelns in pädagogischen Einsatzbereichen.

Dissertation »Wahrnehmung und Wirkung der Trommel«

10. Glossar

Afro-peruanische Cajón
die bei uns populäre Cajón; wird von vorne nach hinten gespielt

Bass-Cajón
spezielle Bauform, die breiter als eine normale Cajón ist

Cajónito
kleine Cajón, die zwischen den Beinen gehalten und von oben nach unten bespielt wird

Clap Corner
obere Ecken der Schlagfläche

Ghost Notes
Füllschläge, Zwischenschläge

Kick
= Bassschlag

Kistentrommel
dt. Begriff für Cajón

Kubanische Cajón
wird speziell in der kubanischen Musik eingesetzt und von oben nach unten gespielt

Pattern
sich wiederholendes, rhythmisches Muster

Resonanz
Der Impuls, der über die Schlagfläche der Cajón gegeben wird, wird als Schwingung im Innern des Korpus verstärkt. Das Mitschwingen des Korpus und der verstärkende Effekt werden als Resonanz bezeichnet.

Resonanzplatte
Holzplatte auf der Rückseite; Die Resonanzplatte liegt gegenüber der Schlagplatte und hat ein Schallloch. Die Resonanzplatte ist etwas dünner als die Seitenwände.

Schallloch
Aussparung auf der Rückseite der Cajón; Wie bei der akustischen Gitarre wird auch bei der Cajón die Resonanz aus dem Innern des Korpus über das Schallloch nach außen abgestrahlt. Schallöffnungen gibt es bei unterschiedlichen Instrumenten in verschiedenen Formen, bei Cajóns sind die Öffnungen rund.

Schlagplatte
Holzplatte auf der Frontseite; die Schlagplatte ist oft mit besonderen Designs bzw. Mustern versehen. Die Schlagplatte ist etwas dünner als die Seitenwände.

Seat Pad
spezielle Sitzauflage für die Cajón

Sizzle Board
Zubehörteil; flaches Rhythmuselement, das während des Cajónspiels zum Beispiel am Bein befestigt werden kann und je nach Anschlag, Bewegung und Spielweise rasselnde Sounds produziert.

Slap
(engl.) bedeutet übersetzt "Klaps" oder "Schlag"; kurzer, lauter Schlag, der mit den Fingerspitzen ausgeführt wird.

Snare
(engl.) = Schnarrsaite, Schlinge

Snareteppich
Anordnung, die aus mehreren nebeneinanderliegenden Drähten (Saiten) bzw. Drahtspiralen besteht.

Snaretraverse
Holzleiste, die als Träger/Aufnahmeelement des Snareteppichs dient.

Tip
(engl.); to tip something bedeutet übersetzt etwas antippen; der Tip wird als Schlag mit den Fingerspitzen ausgeführt und ist relativ leise.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 10.06.2015, Autor: Jutta Kühl

Quellen/Fotos:
http://www.bluessource.de/cajon...
http://www.charly-boeck.de/cajon
http://www.drummerforum.de
http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/...
http://www.moebel-selection.de/holzlexikon/
http://www.musterkiste.de/de/holz...
http://www.roxikon.de/instrumente/cajon/
http://www.schlagzeugschule.info/cajon...
http://www.steffenhanschmann.de/Cajon...
http://de.wikipedia.org/wiki/Cajon
https://www.youtube.com/watch?v=HllppbxMgts
https://www.youtube.com/watch?v=EBrRH79MAKU
https://www.youtube.com/watch?v=TVPjhf1uiMs
https://www.youtube.com/watch?v=EtOl6qto8h0