Ziel Meistertitel: cooler Teamzuwachs aus dem Norden für unsere Bläserwerkstatt!

Er heißt Martin, ist Blechblasinstrumentenmacher, stammt ursprünglich aus Bremen, hat nach seiner schulischen Ausbildung das Saarland zu seiner Wahlheimat gemacht und ist jetzt bei uns angekommen: Wir freuen uns riesig über „den Neuen“ in unserer Bläserwerkstatt! Herzlich willkommen, Martin!

Martin, was reizt dich an unserer Region? Bist du eher „Team Berg“ als „Team Meer“?

„Eher Team Berg, da ich schon seit meiner Jugend Kajak fahre und das vorwiegend und besonders gerne in wilderen Gewässern. Während meines Studiums habe ich zum Beispiel in Slowenien an der wunderschönen Soča Kajakkurse gegeben. Dieses Hobby war auch mit ein starkes Argument, meine Wahlheimat nach Schongau zu verlegen, da hier in der Region ja in Sachen Wildwasser einiges geboten ist. Trotzdem kann ich auch dem Meer vieles abgewinnen. So gehe ich einmal im Jahr mit der Familie auf einem Traditionssegler segeln. – Wichtiger als die Frage „Team Berg“ oder „Team Meer“ ist bei mir also quasi die Frage „Wasser oder kein Wasser?“ – und da ist meine Antwort immer: Wasser!“ 😉

Der neue Kollege Martin in der Bläserwerkstatt bei der Arbeit

Als Blechblasinstrumentenmacher bist du natürlich grundsätzlich irgendwie Allrounder in Sachen Blech. Aber welches Instrument ist speziell deins? Was spielst du?

„Ich spiele seit 18 Jahren Posaune. Die Vielfalt – von traditioneller Blasmusik über sinfonische Musik bis hin zu Bigband-Sound – macht das Instrument so schön und abwechslungsreich! Vor der Posaune habe ich erst angefangen, Trompete zu spielen, das heißt insgesamt spiele ich jetzt seit ungefähr 20 Jahren ein Blasinstrument. Bis zu meinem Umzug hierher habe ich in Saarbrücken in zwei Blasorchestern und einem Posaunenchor gespielt. Dort habe ich mich auch nochmal mehr oder weniger erfolgreich an der Trompete versucht … aber meins ist einfach vor allem die Posaune.“

Vor deiner Ausbildung zum Blechblasinstrumentenmacher hattest du zunächst ein Studium angefangen. Warum hast du dich umentschieden und was schätzt du an deinem jetzigen Beruf – du bist ja auch gerade dabei, deinen Meister zu machen – besonders?

„Auch wenn das Studium der Theologie sehr spannend und facettenreich ist und ich das eigentlich auch gerne fortgesetzt hätte, kam bei mir im Laufe der Zeit irgendwie der Wunsch auf, was Produktiveres, ganz Praktisches zu machen. In der vorlesungsfreien Zeit habe ich in Saarbrücken während meines Studiums daher bei einem Instrumentenbauer ausgeholfen – da ging es um Bläserklasseninspektionen. Durch diesen Job habe ich gemerkt, wie viel Freude mir dieses Handwerk bereitet und es hat sich der Wunsch entwickelt, diesen Beruf zu erlernen.

Nach meiner Ausbildung und einem Praktikum bei der Firma Lätzsch in Bremen hatte ich Lust, noch mehr zu lernen. Also habe ich mich in Ludwigsburg für den Meistervorbereitungskurs angemeldet, den ich die letzten zwei Jahre berufsbegleitend besucht habe. Allerdings kann ich die praktische Meisterprüfung aus persönlichen Gründen erst in zwei Jahren ablegen. Aber das gibt mir zwei Jahre mehr Zeit, ein schönes Meisterstück zu entwickeln und zu bauen … und in dieser Zeit noch viel mehr über den Bau und die Entwicklung von neuen Instrumenten zu lernen und auszuprobieren.“

Martin in der Bläserwerkstatt bei Arbeiten an einer Trompete

Du bist jetzt Teil unserer Bläserwerkstatt – worauf freust du dich bei deiner Arbeit hier bei Kirstein am meisten?

„Auf eine abwechslungsreiche Arbeit mit vielen verschiedenen Instrumenten sowie die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. – Und natürlich auf die tägliche Arbeit mit den neuen, netten Kollegen!“

Portraitaufnahme von Martin in der Kirstein-Bläserwerkstatt

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Letzte Aktualisierung:

Dieser Beitrag wurde am von in In eigener Sache veröffentlicht.

Von Jutta Kuehl

Jutta Kühl, PR und Texterin bei Musikhaus Kirstein GmbH.