Sicherlich – auch Blechblasinstrumente aus Messing und Goldmessing sind inzwischen teilweise schon erstaunlich günstig zu bekommen. Die Anschaffungskosten für Blechblasinstrumente aus Kunststoff sind aber, natürlich vor allem auch aufgrund des günstigeren Materials, im Vergleich immer noch unschlagbar niedrig.

Freilich gibt es auch sie nicht zum Schleuderpreis, da es sich bei den Kunststoffinstrumenten keinesfalls um billiges Spielzeug, sondern um erstzunehmende Blasinstrumente handelt. Dennoch lässt sich ordentlich sparen: Vergleicht man unsere Blechblasinstrumente aus Kunststoff mit qualitativ gleichwertigen Metallvarianten, sind die Kunststoffinstrumente durchgehend etwa 30-50 Prozent günstiger.

Auch aus diesem Grund sind Blechblasinstrumente aus Kunststoff tolle Einstiegs- ("Zu Beginn muss es ja nicht immer gleich das Teuerste sein.") sowie schöne Zweitinstrumente ("Kann man sich durchaus auch mal aus Spaß an der Freude gönnen.").

Unser Tipp: hochwertiges Mundstück anschaffen!

Im Lieferumfang all unserer Kunststoffblasinstrumente ist regulär ein passendes Mundstück enthalten, das ebenfalls aus Kunststoff gefertigt ist. Dieses einfache Plastikmundstück erfüllt zwar seinen Zweck, dennoch raten wir immer dazu, sich – quasi als "Upgrade" – ein Qualitätsmundstück eines etablierten Herstellers (wie zum Beispiel Josef Klier) zu gönnen.

So ein Mundstück kostet, je nach Instrument, zwischen ca. 70 Euro und 110 Euro (also nicht die Welt) und hat gegenüber dem Standardmundstück, das im Lieferumfang enthalten ist, zwei entscheidende Vorteile: Die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Bläsers können bei der Wahl des Modells berücksichtigt werden und das Qualitätsmundstück wird mit Sicherheit einen besseren Klang produzieren als die beiliegende Basislösung.

Abstimmung auf die Bedürfnisse des Bläsers

Mundstücke unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Bauform, die sich nach dem jeweiligen Blasinstrument richtet (für eine Tuba braucht man ein anderes Mundstück als zum Beispiel für eine Trompete), sondern differieren auch innerhalb ihrer "Gattung". Es gibt also nicht das eine Tuba- oder das eine Trompetenmundstück, sondern – und dies gilt für alle Instrumente – Mundstücke mit unterschiedlichem Kesseldurchmesser, unterschiedlicher Kesseltiefe, unterschiedlichem Kesselrand und unterschiedlicher Bohrung.

Der eine Bläser kommt mit einem größeren Kesseldurchmesser besser klar, der andere mit einem kleineren. Der eine Bläser bevorzugt ein Mundstück, dessen Oberfläche einfach nur versilbert ist (Standard), der andere Bläser schwört auf eine Oberflächenveredelung mit Gold oder auf ein veredeltes Metallmundstück mit Kunststoffrand, da hier zum Beispiel der typische Klangcharakter eines Metallmundstücks mit dem Schutz vor Kälte (Kunststoffrand) kombiniert wird.

Um das optimale Mundstück für sich zu finden, ist es immer ratsam, sich von Fachprofis beraten zu lassen, denn wie heißt es immer so schön: Das Mundstück ist die Verbindung zwischen dem Musiker und seinem Instrument!

3 von 5
  1. 1. Einleitung
  2. 2. Gewicht
  3. 3. Kosten
  4. 4. Wind & Wetter
  5. 5. Klang