Steckbrief Ukulele: Welche passt zu dir?
Unsere Steckbriefe auf den folgenden Seiten zeigen dir auf einen Blick, welche Ukulelentypen es gibt. Du erfährst unter anderem, wie sich die vier Haupttypen Sopran-, Konzert-, Tenor- und Bariton-Ukulele hinsichtlich Größe, Klang, Stimmung, Mensur und Sattelbreite voneinander unterscheiden und welche Ukulele zu dir, deinem Musikstil und deinem Einsatzbereich passt.
Die Sopran-Ukulele ist besonders kompakt und bietet den klassischen Ukulelenklang, während die Konzert-Ukulele mit etwas mehr Platz auf dem Griffbrett einen vielseitigen Einstieg ermöglicht. Tenor-Ukulelen eignen sich besonders für Spieler, die größere Bundabstände und einen volleren Klang bevorzugen. Die tiefer gestimmte Bariton-Ukulele erinnert dagegen stärker an eine Gitarre und ist vielen Gitarristen durch ihre Stimmung bereits vertraut.
Wissen kompakt: Ab wieviel Jahren kann man Ukulele spielen?
Kinder können meist ab einem Alter von etwa vier bis sechs Jahren mit dem Ukulelenspiel beginnen. Durch ihre kompakte Größe, das geringe Gewicht und die weichen Saiten lässt sich die Ukulele auch von kleinen Händen gut greifen.
Entscheidend ist jedoch weniger das genaue Alter als die motorische Entwicklung, die Konzentrationsfähigkeit und die Freude am Musizieren. Für jüngere Kinder eignen sich besonders kleine Sopran-Ukulelen und ein spielerischer Einstieg mit einfachen Akkorden und Liedern.
Wer eine Ukulele sucht oder die Namen, Bauformen und spielpraktischen Unterschiede besser verstehen will, findet hier eine kompakte Orientierung - vom Einsteiger bis zum fortgeschrittenen Musiker. Dazu gehören nicht nur Größen und Klangcharaktere, sondern auch Mensur, Sattelbreite, Ukulele-Saiten, Stimmungen, die Entstehungsgeschichte sowie praktische Tipps für Einstieg und Wahl eines Instruments. Gerade, weil so viele Menschen die Ukulele für sich entdecken, lohnt ein genauer Vergleich. Die richtige Wahl entscheidet über Spielkomfort, passenden Klang und darüber, wie viel Freude du langfristig mit dem Instrument hast.
Die Ukulele zählt zu den beliebtesten viersaitigen Zupfinstrumenten, klingt meist hell und fröhlich und lassen sich leicht erlernen. Die Konzert-Ukulele gilt als besonders anfängerfreundlich.
jetzt bei Kirstein günstige Einsteiger-Ukulelen der Marken Rocktile und Classic Cantabile finden!Gut zu wissen: 4 Fakten zur Ukulele
- Es gibt vier Haupttypen von Ukulelen: Sopran, Konzert, Tenor, Bariton.
- Die Ukulele gilt als einsteigerfreundliches Instrument.
- Die Ukulele hat einen kompakten Korpus und ist klein und leicht.
- Die Ukulele hat meist vier Saiten.
Klein, gitarrenähnlich, exotisch, Kult - die Ukulele!
Von Hawaii aus in die Welt - Geschichte der Ukulele
Wer den Klang einer Ukulele hört, denkt wahrscheinlich fast unweigerlich an Hawaii - und das nicht ohne Grund. Die Geschichte des Instruments ist eng mit der hawaiianischen Kultur und Musik verbunden. Zwar gab es bereits zuvor ähnliche Saiteninstrumente, doch auf Hawaii entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts die Ukulele in ihrer heutigen Form und trat von dort aus ihren Siegeszug um die Welt an.
Gitarrenähnliche Vorbilder aus Portugal
Als Vorbilder dienten kleine gitarrenähnliche Zupfinstrumente aus Portugal und Madeira, darunter die Braguinha und die Machete. Portugiesische Einwanderer brachten diese Instrumente 1879 nach Hawaii. Zu ihnen gehörten João Fernandes sowie die Handwerker Manuel Nunes, Augusto Dias und José do Espírito Santo. Letztere begannen in den folgenden Jahren, eigene Instrumente zu bauen und weiterzuentwickeln - unter anderem aus dem auf Hawaii heimischen Koaholz.
Flinke Finger
Der Name "Ukulele" wird häufig mit "hüpfender Floh" übersetzt. Einer verbreiteten Erklärung zufolge spielt diese Bezeichnung auf die schnellen Bewegungen der Finger über das Griffbrett an. Die genaue Entstehung des Namens lässt sich heute jedoch nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehen.
Grundsätzlicher Aufbau einer Ukulele
Die Ukulele ist ein Zupfinstrument und gehört zur Familie der Lauten. Damit du dich bei unseren Erklärungen zu den unterschiedlichen Ukulelen, die es auf dem Markt gibt, besser zurechtfindest, hier die Einordnung einiger grundsätzlicher Bezeichnungen:
Heute ist die Ukulele in zahlreichen Musikrichtungen zu hören, besonders häufig in Pop und Folk. Zu ihrer medialen Bekanntheit trug unter anderem der Filmklassiker "Manche mögen's heiß" bei, in dem Marilyn Monroe das Instrument spielt. Eine weltweite Renaissance erlebte die Ukulele Jahrzehnte später vor allem durch den hawaiianischen Musiker Israel Kamakawiwo'ole und seine erfolgreiche Interpretation von "Over the Rainbow/What a Wonderful World".
Mensur der Ukulele
Unter der Mensur versteht man die Länge, auf der die Saiten einer Ukulele (derselbe Begriff wird auch bei Gitarren verwendet) frei schwingen können, also die Länge vom Sattel bis zum Steg.
Sattelbreite und Saiten der Ukulele
Sattel/Sattelbreite
Der Sattel befindet sich am oberen Ende des Griffbretts, unterhalb des Kopfes. Die Angabe "Sattelbreite", die man sowohl bei Ukulelen als auch bei Gitarren findet, bietet eine Orientierungshilfe zur Breite des Griffbretts (direkt am Sattel), das - vom Sattel aus gesehen - nach unten zum Korpus hin etwas breiter wird.
Je kleiner die Sattelbreite einer Ukulele ist, desto schmaler sind also auch ihr Griffbrett und ihr Hals. Kleinere Sattelbreiten sind von kleineren Händen leichter zu greifen als größere Sattelbreiten und umgekehrt: Je kleiner die Sattelbreite, desto anstrengender ist das Instrument für größere Hände zu greifen.
Saiten
Die Saiten einer Ukulele haben großen Einfluss auf Klang, Spielgefühl und Stimmung des Instruments. Meist bestehen sie aus Nylon, Fluorocarbon oder speziellen Kunststoffmischungen und unterscheiden sich je nach Ukulelengröße, gewünschtem Klangcharakter und Spielweise. Die Wahl der passenden Saiten kann den Ton wärmer, brillanter, lauter oder weicher machen. Auch die richtige Stimmung und ein regelmäßiger Saitenwechsel tragen dazu bei, dass die Ukulele sauber klingt und angenehm zu spielen bleibt.
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Welche Ukulele eignet sich für Anfänger?
Die Ukulele gilt als einsteigerfreundliches Instrument. Für Einsteiger sind Konzert-Ukulelen besonders beliebt, da sie handlich sind und etwas mehr Platz auf dem Griffbrett bieten.
Wie oft sollte man Ukulelensaiten wechseln?
Ein Wechsel empfiehlt sich, wenn die Saiten dumpf klingen, sich schlecht stimmen lassen oder sichtbare Gebrauchsspuren zeigen.
Wie wird eine Ukulele gestimmt?
Die gängige Stimmung für Sopran-, Konzert- und Tenor-Ukulelen lautet G-C-E-A. Bariton-Ukulelen werden meist D-G-H-E gestimmt.