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Licht

Das Auge isst mit

Da kann der Sound noch so gut sein – eine dunkle Bühne will in der Regel keiner sehen. Akustik und Optik gehören bei einem Event – sei es nun ein Live-Konzert oder eine Disco-Nacht – einfach zusammen. Licht, Schatten und Farben schaffen Atmosphäre, sorgen für Emotionen und gehen Hand in Hand mit dem, was sich gerade musikalisch auf der Bühne oder in der Dance Hall abspielt. Damit die optische Inszenierung eines Events perfekt umgesetzt werden kann, gibt es für jede Anforderung bzw. jeden Einsatzzweck das passende technische Equipment, also spezielle Scheinwerfer, LED-Systeme, Effektgeräte, Lichtsteuerungen und natürlich das entsprechende Zubehör.

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INFO-TIPP: Licht und Farbe

Ohne Licht gäbe es kein Leben. Was wir mit dem menschlichen Auge als Licht wahrnehmen, sind elektromagnetische Wellen, die für uns mit ihren Wellenlängen im Bereich von etwa 380 bis 780 nm sichtbar sind.

Dieses sogenannte „optische Spektrum“ ist ein Teilbereich des elektromagnetischen Spektrums, das zum Beispiel auch Radiowellen, Mikrowellen und Röntgenstrahlen umfasst.

Durch Farbsinneszellen, die sich auf der Netzhaut unseres Auges befinden, nehmen wir unterschiedliche Wellenlängen als unterschiedliche Farben wahr:

380-430 nm  Violett 

430-490 nm  Blau 

490-570 nm  Grün 

570-600 nm  Gelb 

600-640 nm  Orange 

640-780 nm  Rot 

Der Farbeindruck „weiß“ bzw. das, was wir als Tageslicht kennen und bezeichnen, kommt zustande, wenn alle Farbsinneszellen gleichzeitig angeregt werden, also alle Wellenlängen „gemischt“ werden.

1. Was macht ein Lichttechniker?

In der Veranstaltungstechnik gibt es ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche, bei denen der gezielte, professionelle Einsatz von Licht eine Rolle spielt. Ein Theaterstück auszuleuchten, ist etwas anderes, als eine Live-Band optimal in Szene zu setzen oder einen Messestand möglichst attraktiv zu illuminieren; und eine Disco verlangt selbstverständlich nach anderen Lichtstimmungen als ein Fachkongress in einem Plenarsaal.

Dreijähriger Ausbildungsberuf

Die Lichttechnik ist ein Bereich, den ausgebildete "Fachkräfte für Veranstaltungstechnik" mit abdecken. Der dreijährige Ausbildungsberuf erstreckt sich in seinen Tätigkeitsfeldern auf die Planung und Betreuung komplexer, technischer Abläufe von Veranstaltungen. Die richtige Mikrofonierung gehört genauso zum Berufsbild des Veranstaltungstechnikers wie die Auswahl und Montage von Scheinwerfern, das Zusammenstellen geeigneter Software, der Einsatz von Spezialeffekten, der Aufbau von Gerüsten und Scheinwerferbrücken oder das Bedienen von Hebebühnen.

Lichtdesign im privaten Umfeld

Geht es um die gestalterische Ausleuchtung von gewerblichen Räumen oder privaten Wohnbereichen, für die in allererster Linie dauerhaft integrierte Lichtlösungen gesucht werden, kommen häufig auch "Lichtplaner" oder "Lichtdesigner" zum Einsatz. Diese Berufsbezeichnungen sind allerdings nicht geschützt.

Beleuchter

Im Vergleich zu Veranstaltungstechnikern decken Beleuchter einen weniger umfänglichen Tätigkeitsbereich ab bzw. – anders herum ausgedrückt – sind sie auf alles, was bei Veranstaltungen mit dem Thema Licht zu tun hat, ganz besonders gut spezialisiert. Beleuchter verfügen in der Regel über eine mehrjährige Berufserfahrung im Bereich der Veranstaltungstechnik und eine anschließende, schwerpunktbezogene Weiterbildung.

2. Einfache Bühnenbeleuchtungen

Wie kann auch eine kleinere Band im Do-it-yourself-Verfahren eine gute Bühnenbeleuchtung für sich umsetzen? Diese Frage stellen sich vor allem jüngere Musiker mit begrenztem Budget immer wieder. Wenn man ein paar Grundsätze beachtet, ist es gar nicht so schwierig, sich an gute und effektive Lösungen heranzutasten.

INFO-TIPP

Um Personen optimal in Szene zu setzen, sind am besten Profilscheinwerfer geeignet. Sie werden professionell auch am Theater eingesetzt. Alternativ lassen sich, vor allem bei kleinerem Budget, aber auch die wesentlich günstigeren PAR-Scheinwerfer recht gut verwenden.

Der » Basisratgeber Lichttechnik erläutert unterschiedliche Scheinwerfertypen und Effektgeräte.

Welches Ziel soll erreicht werden?

Klar, grundsätzlich soll der Einsatz von Scheinwerfern und Effekten dazu führen, dass der musikalische Auftritt einer Band zusätzlich optisch supportet und für das Publikum damit noch interessanter und attraktiver gemacht wird. – Aber schon hier stellt sich eine erste, wichtige Frage: Welche Stimmung möchte die Band eigentlich genau erzeugen? Fährt die Band mit ihren Songs eher die härtere Schiene oder lädt die Musik dazu ein, mit Herzschmerz an die verflossene Sommerliebe zu denken? – Bevor man sich an die praktische Umsetzung der Bühnenbeleuchtung macht, gilt es immer, sich darüber klar zu werden, welche Emotionen man bei seinem Publikum ansprechen, womit genau man es aus der Reserve locken möchte.

In welches Licht sollen die Musiker gerückt werden?

Die Musiker auf der Bühne sind die Hauptakteure und – vor allen weiteren denkbaren Effektmöglichkeiten – der wichtigste Faktor, um den berühmten Funken aufs Publikum überspringen zu lassen. Grundsätzlich gilt auf der Bühne erst einmal dasselbe wie beispielsweise bei Fotos: ein Gesicht (respektive: das Gesicht des Musikers) löst beim Betrachter in aller Regel stärkere Emotionen aus als eine Landschaftsaufnahme (respektive: das Bühnenbild). Für die Beleuchtung eines Gigs heißt das: in allererster Linie sollten zunächst einmal die Musiker bzw. deren Gesichter in den Vordergrund gerückt werden.

Die Schattenbildung, die sich bei der Beleuchtung von unten ergibt, wirkt gruselig.
Eine Beleuchtung von unten wirkt unheimlich. Verstärkt wird dieser Effekt noch, wenn unnatürliche, farbliche Akzente gesetzt werden.
Gegenlicht schafft eine gewisse Distanz.
Gegenlicht schafft eine gewisse Distanz. Das blaue Licht unterstützt die Wirkung als kühle Farbe zusätzlich.

Natürlich
Soll eine natürliche Wirkung erzielt werden, bei der das Gesicht des Musikers gut zu sehen ist, ist eine Beleuchtung von vorne, schräg oben, optimal (⟶ siehe auch Abschnitt „Lichtrichtungen und ihre Wirkung“). Der Scheinwerfer, der das Gesicht des Musikers anstrahlt, wird am besten ohne Farbakzente eingesetzt und darf den Musiker selbstverständlich nicht blenden. Praktisch umsetzen kann man die hierfür optimale Scheinwerferposition am besten über eine Traverse, die oberhalb vor der Bühne angebracht ist.

Unheimlich
Befremdlich und unheimlich wirkt es, wenn das Gesicht des Akteurs von unten angestrahlt wird. Die resultierende Schattenbildung wirkt gruselig und absolut unnatürlich. Die Wirkung kann zusätzlich noch durch den Einsatz von farbigem Licht verstärkt werden. Ist dieser Effekt gewünscht, lässt er sich leicht über am Bühnenboden positionierte Scheinwerfer umsetzen.

Distanziert
Wird der Musiker von hinten angestrahlt, ist sein Gesicht für das Publikum nur noch schemenhaft erkennbar. Es entsteht eine stark kontrastierte Lichtsituation mit räumlicher Tiefe. Dadurch, dass das Gesicht des Musikers und seine Mimik nicht mehr gut zu erkennen sind, wird zwischen Musiker und Publikum eine gewisse Distanz geschaffen (⟶ siehe auch Lichtrichtungen/Gegenlicht).

Die passende Flächenbeleuchtung

Sind die Hauptakteure der Bühnenshow mit dem richtigen Licht „versorgt“, gilt es, die Aktionsumgebung der Musiker genauer unter die Lupe zu nehmen. Größere Hintergrundflächen machen sich, ins passende Licht getaucht oder mit optischen Effekten versehen, prima, wenn es darum geht, die Atmosphäre des Live-Sounds aufzugreifen und visuell widerzuspiegeln.

Farbpsychologie
Es kann durchaus Sinn machen, die Farbpsychologie mit in seine Überlegungen für die perfekte Bühnenbeleuchtung einzubeziehen. Die Wirkungen, die Farben auf Menschen haben, hängen immer von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel vom kulturellen Hintergrund oder erfahrungsbedingten Assoziationen einer Person. Ein und dieselbe Farbe kann sowohl positive als auch negative Empfindungen auslösen – je nachdem, mit welchen Assoziationen bzw. Bildern sie in Verbindung gebracht wird. Besagte Assoziationen können wiederum von einer Band ganz gezielt provoziert werden – sei es durch Songtexte oder auch ergänzende Bildprojektionen. Ein durchdachter Mix aus Texten, Bildern und Farben kann damit durchaus mehr Manipulationskraft haben, als man vielleicht zunächst annimmt.

Farbe Empfindung (abstrahierend) Assoziation (gegenständlich)
Gelb hell, fröhlich, leuchtend, strahlend, anregend, dynamisch, energiegeladen, lebendig, angenehm, heiter, sympathisch

gleichzeitig aber auch: warnend

Sonne, Löwenzahn, Aprikosen

Warnhinweise
Grün natürlich, frisch, frei, lebensbejahend, friedlich, gesundheitsfördernd, hoffnungsvoll, im Wachstum begriffen

gleichzeitig aber auch: giftig

Wiese, Pflanzen, Natur
Blau kühl, ruhig, tief, introvertiert, friedlich, entspannt, distanziert, weit, vertrauensvoll, unauffällig, sehnsüchtig, beruhigend, konservativ Wasser, Himmel
Rot leidenschaftlich, lebendig, warm, kraftvoll, energiegeladen, mächtig, heiß, stark, überlegen, auffällig, hemmungslos

gleichzeitig aber auch: warnend, aggressiv
Blut, Herz, Feuer, Früchte
dunklere Farbtöne wärmer, gediegener
hellere Farbtöne frischer, unruhiger
kräftigere, reine Farbtöne nah, konkret
blassere, gebrochene Farbtöne entfernt, verschwommen, unverbindlich

Akzente setzen mit Zusatzeffekten

In Ergänzung zur Personen- und Hintergrundbeleuchtung kann man mit Effektgeräten und der Beleuchtung ausgesuchter Dekoelemente interessante optische Akzente setzen.

INFO-TIPP

Der erste ungefährliche und auch für die Gesundheit unbedenkliche Kunstnebel ist einem Deutschen zu verdanken. 1973 stellte Günther Schaidt an der Hamburger Staatsoper seine Erfindung erstmals vor und bekam 1984 in Hollywood einen wissenschaftlich-technischen Oscar für die Entwicklung seines Nebelfluid.

Deko
Dekoelemente (Schaufensterpuppe, ausgefallene Stehlampe, Sonnenschirm, große Standuhr, Skulptur u. Ä.) sollten auf der Bühne nicht inflationär eingesetzt werden, sondern als origineller, bizarrer oder ganz einfach passender Blickfang dienen. Als Beleuchtung für solche Objekte sind sparsam eingesetzte Spotlights das Mittel der Wahl.

Effektgeräte und grafische Projektionen
Auch beim Einsatz von Effektgeräten – wie zum Beispiel Nebelmaschinen oder Hazern – und grafischen Projektionen gilt in der Regel: weniger ist mehr. Effekte sollen die Live-Show immer nur unterstützen und nicht zu sehr im Vordergrund stehen. Was Nebelmaschinen besonders interessant macht, ist die Wechselwirkung von Nebel und (farbigem) Licht und die räumliche Tiefe, die hierdurch erzielt wird. Nebelmaschinen gibt es, neben den Standardausführungen, auch mit integrierten LEDs – eine besonders praktische Angelegenheit für DJs und Alleinunterhalter, die durch diese Equipment-Bündelung schöne Effekte anwenden können, ohne mehrere Einzelkomponenten mit sich "herumschleppen" zu müssen.

Gegenlicht: Die Lichtquelle befindet sich hinter der Person, der Schatten wird in Richtung Publikum geworfen.
Gegenlicht: Die Lichtquelle befindet sich hinter der Person, der Schatten wird in Richtung Publikum geworfen. Die Frontseite des Akteurs bleibt unbeleuchtet, die Silhouette wird betont.
Seitenlicht: eine gute Alternative, falls die Beleuchtung von vorne nicht möglich ist.
Seitenlicht: eine gute Alternative, falls die Beleuchtung von vorne nicht möglich ist.
Kopflicht: sorgt für Plastizität und wird gerne zusammen mit Vorderlicht eingesetzt.
Kopflicht: sorgt für Plastizität und wird gerne zusammen mit Vorderlicht eingesetzt.
Vorderlicht mit einem Winkel von 50°: es werden natürliche Lichtverhältnisse nachgeahmt.
Vorderlicht mit einem Winkel von 50°: es werden natürliche Lichtverhältnisse nachgeahmt.
Vorderlicht mit einem flacheren Winkel von 30°
Vorderlicht mit einem flacheren Winkel von 30°
Vorderlicht horizontal: die fehlende Schattenbildung wirkt flach und langweilig.
Vorderlicht horizontal: die fehlende Schattenbildung wirkt flach und langweilig.

3. Lichtrichtungen und ihre Wirkung

Wenn es darum geht, durch die Beleuchtung einer Person ganz bestimmte Wirkungen zu erzielen, ist die einflussreichste Größe die Richtung, aus der diese Person mit Scheinwerfern angestrahlt wird. Weitere Parameter (Intensität/Helligkeit, Farbe, Modell des Scheinwerfers) spielen zwar auch eine Rolle, sind aber bei Weitem nicht so relevant wie die Lichtrichtung.

Gegenlicht

Beim Gegenlicht befindet sich die Lichtquelle hinter dem Musiker. Das Gegenlicht betont die Silhouette einer Person, kontrastiert und erzeugt räumliche Tiefe, da der Musiker sich stark vom Hintergrund abhebt. Der Schatten des Musikers wird in Richtung des Publikums geworfen. Sein Gesicht bzw. seine Frontansicht sind kaum erkennbar.

Diese Art von Beleuchtung hat eine stark distanzierende, kalte Wirkung, da vor allem das Gesicht des Musikers im Dunkeln bleibt. Die Person strahlt etwas Unnahbares, Mächtiges aus. Dieses Gefühl wird – bei richtiger Positionierung des Gegenlichts – noch durch einen angedeuteten „Lichterkranz“ bzw. Schein verstärkt, der die Person umgibt. Möchte man Gegenlicht einsetzen, muss man immer auch darauf achten, dass das Publikum durch diese Art der Beleuchtung nicht geblendet wird und der gewünschte Effekt damit im Sande verläuft.

Seitenlicht

Wird der Musiker von der Seite angestrahlt, ist sein Gesicht einigermaßen gut erkennbar, er wirkt außerdem „greifbar“, plastisch. Das Seitenlicht hat – vor allem, wenn es tatsächlich direkt von der Seite kommt, sich also auf einer Linie mit dem Musiker befindet – wegen der resultierenden Schattenbildung eine wesentlich geringere „Naturwirkung“ als das Vorderlicht. Ist auf kleineren Bühnen eine Ausleuchtung von vorne nicht möglich, weil dort beispielsweise keine Traversen zur Verfügung stehen, ist das Seitenlicht (am besten seitlich nach vorne versetzt) trotzdem eine sehr gute Alternative zum Vorderlicht.

Gassenlicht

Das sogenannte Gassenlicht findet vor allem im Theater – vorzugsweise auch bei Ballettaufführungen – Anwendung. Es gehört eigentlich zur Kategorie „Seitenlicht“, das heißt die Beleuchtung des Akteurs erfolgt von der Seite. Das Gassenlicht ist dabei allerdings sehr flach ausgerichtet und hebt beispielsweise tänzerische Einlagen äußerst plastisch in den Vordergrund.

Kopflicht

Das Kopflicht (auch „Oberlicht“) strahlt von oben senkrecht auf den Musiker herab. In der Praxis wird das Kopflicht gerne in Kombination mit dem Vorderlicht eingesetzt, da das Oberlicht für eine Schattenbildung, die Plastizität verleiht und das Vorderlicht gleichzeitig für eine natürliche Ausleuchtung des Musikers sorgen. Bei reinem Kopflicht ist das Gesicht des Musikers von Schatten (Haare, Mütze, Nase) „durchzogen“, also nicht besonders vorteilhaft ausgeleuchtet. Diese Schattenbildung im Gesicht kann durch Vorder- oder auch Seitenlicht gemildert werden.

Unterlicht

Das Unterlicht strahlt den Musiker von unten an und hat durch die resultierende Schattenbildung und die ungewohnte Lichtrichtung (die wir aus der Natur oder dem Alltag nicht kennen) eine unheimliche, unnatürliche, gruselige Wirkung. Besonders die Augenpartie erscheint extrem merkwürdig. Der Effekt „Grusel durch Unterlicht“ wird – höchst erfolgreich – auch immer wieder in Grusel- bzw. Horrorfilmen angewandt (man denke an die berühmte Taschenlampenszene in „The Blair Witch Project“!).

Vorderlicht

Während man beim Gegenlicht darauf achten muss, das Publikum nicht zu blenden, trifft dies beim Vorderlicht auf den Musiker zu. Am besten wird das Vorderlicht in einem Winkel von etwa 50° eingesetzt. Es strahlt den Musiker damit von schräg oben an und ahmt natürliche Lichtverhältnisse nach. Das Vorderlicht leuchtet das Gesicht des Musikers am besten aus, kann aber auch rasch sehr unplastisch, langweilig und damit nicht mehr aussagekräftig wirken, da dem Gesicht wegen fehlender Schattenbildung die „Ecken und Kanten“ fehlen. Am heftigsten ist dieser Effekt, wenn das Licht horizontal von vorne kommt. Das Vorderlicht wird meistens mit einer weiteren Lichtrichtung kombiniert.

4. Lichteffekte für Partys, DJs und Alleinunterhalter

Privatparty

Günstige Tools
Wenn man eine kleinere Privatparty feiert, interessieren einen aufwendige Lichtaufbauten, die für den professionellen Bühnenbereich gedacht sind, in der Regel weniger. Gefragt sind jetzt günstige Tools, die für richtige Stimmung im Partykeller sorgen und die gleichzeitig jeder problemlos und ohne technisches Hintergrundwissen bedienen kann.

Farbige Lichterspektakel
Bunte Party-Effekte gibt es meistens schon zum Taschengeldpreis, trotzdem sind viele der farbigen Lichtwunder mit einer Fernbedienung ausgerüstet und lassen sich häufig auch musikgesteuert betreiben. Man bekommt also viel Lichterspektakel für wenig Geld. Die meisten dieser mobilen Stimmungsmacher sind ausschließlich für den Innenbereich geeignet.

DJs und Alleinunterhalter

“Party on!” – Als DJ oder Alleinunterhalter gilt es nicht nur, musikalisch etwas zu bieten, sondern auch optisch dafür zu sorgen, dass die „Meute“ begeistert feiert und den Abend so schnell nicht vergisst. Optimal ist jetzt Equipment, das wandlungsfähig, mobil, kompakt und unkompliziert zu handhaben ist und mit dem auch Hobby-DJs die ganz große Show abliefern können.

Um als DJ für Stimmung zu sorgen, kümmert man sich am besten nicht nur um die richtige Musik, sondern auch die optimale Beleuchtung. Foto: fotolia.com/Oleksii Nykonchuk.

Laufschriften
Laufschriften können – kreativ mit witzigen und ausgefallenen Texten und Symbolen bestückt – in kleineren Clubs und Veranstaltungsräumen für viel Aufmerksamkeit und Spaß sorgen. Hinter dem DJ-Pult angebracht, beleben sie die räumliche Szenerie, ohne dass viel Aufwand zu betreiben wäre. Gleichzeitig lassen sich Laufschriften dem Motto eines Events durch ihre Wandlungsfähigkeit bestens anpassen.

Professionelle Strahlen- und Flowereffekte
Strahleneffekte und Flowereffekte verwandeln jeden noch so langweiligen Raum umgehend in eine authentische Dancefloor-Umgebung. Anders als die einfachen Lichteffekte, die vor allem für kleine Privatpartys gedacht sind, steckt in den professionelleren Dancelights jede Menge ausgeklügelte Technik.

Strahleneffekte kommen besonders gut zur Geltung, wenn zusätzlich Nebelmaschinen oder Hazer eingesetzt werden. Die atmosphärischen Lichtstrahlen sind dann auch „in der Luft“ sichtbar und nicht nur als bunte Muster auf Wand, Boden und Decke. Lichteffekte gehobener Kategorien sind durch die Bank DMX-fähig, können häufig aber wahlweise auch im Stand Alone - Modus betrieben werden. Die Optionen Auto- und Musikmodus („Sound to Light“) erleichtern vor allem DJs und Alleinunterhaltern, die eine One-Man-Show abliefern, ihre Arbeit.

Stage Bars können toll als Up-Lights eingesetzt werden.

Stage Bars
Stage Bars gehören zur idealen Equipmentausrüstung für mobile DJs. Sie sind kompakt und bieten vielseitige Möglichkeiten. Besonders gut eignen sich Stage Bars, um als Up-Lights den Veranstaltungsraum mit wenig Aufwand stimmungsvoll aufzupeppen.

Eurolite LED KLS Laser Bar. Lichteffektleisten und mobile Komplettanlagen sind toll, wenn man als DJ viel unterwegs ist.

Lichteffektleisten
Lichteffektleisten und, als erweiterte Lösung, mobile Komplettanlagen ersparen die aufwendige Einzelmontage unterschiedlicher Lichtkomponenten. Die Querträger werden auf einem Stativ positioniert, das nach Belieben auf kleinen Bühnen oder in Party-Locations aufgestellt werden kann. Es gibt spezielle Foot-Controller, mit denen man solche vormontierten Light Bars, aber natürlich auch individuelle Scheinwerferanordnungen, per Kabel oder per Funk steuern kann.

5. Leuchtmittel

Farbtemperaturen

Die sogenannte Farbtemperatur eines Leuchtmittels wird in der Einheit „Kelvin“ (K) angegeben. Je nach Intensität wird die Farbtemperatur eines Leuchtmittels eher als behaglich oder eher als kalt empfunden. Je niedriger der Kelvin-Wert ist, desto mehr rötlich-gelbe Anteile, je höher der Kelvin-Wert wird, desto mehr weiße, bis ins Bläuliche gehende Anteile sind im Licht enthalten.

Farbtemperatur in Kelvin Benennung Wirkung
< 3.300 warmweiß behaglich
3.300-5.000 neutralweiß relativ neutral
> 5.000 tageslichtweiß/kaltweiß kalt
Je höher der Kelvin-Wert, desto kälter wirkt das Licht.

Lampensockel

LED-Birne mit E27-Sockel.

Edisonsockel
Der Edisonsockel weist ein Gewinde auf, über welches das Leuchtmittel in die Fassung gedreht wird. Edisongewinde haben unterschiedlich große, genormte Durchmesser und werden mit der Abkürzung „E“ und einer zusätzlichen Größenangabe zum Durchmesser gekennzeichnet. Die Kennzeichnung „E40“ bedeutet also zum Beispiel, dass es sich um einen Edisonsockel mit dem Außengewindedurchmesser von 40 mm handelt.

E40
Die im englischen Sprachraum auch als „Giant Edison Screw (GES)“ bezeichneten Sockel werden für Glühlampen und LED-Leuchtmittel verwendet, die über eine Spannung von 230 V und eine Leistung von 200 W und mehr verfügen. Eingesetzt werden diese Leuchtmittel in Theater- und Filmscheinwerfern, aber zum Beispiel auch in Straßenlaternen.

E27
Die gängigste Fassung für Leuchtmittel mit einer Spannung von 230 V und einer Leistung von bis zu 60 W ist der Edisonsockel mit einem Außengewindedurchmesser von 27 mm.

E14
Die E14-Fassung wird häufig auch als „Mignon“-Fassung bezeichnet. Dieser Name entspringt dem französischen Wort „mignon“, das soviel wie „zierlich“ oder „niedlich“ bedeutet und sich auf den kleinen Außendurchmesser von nur 14 mm bezieht. Diese Fassung wird für Leuchtmittel mit kerzenförmigen Glaskolben und kleine LED-Spots verwendet.

Halogenstab
Halogenstäbe mit der Fassungsbezeichnung „R7s“ sind auf eine Netzspannung von 230 V ausgelegt. Sie werden waagerecht hinter Schutzglas betrieben. Eine gängige Variante ist der rund 118 mm lange Halogenstab mit 500 W Leistung. An beiden Enden des Stabes befinden sich Keramikbauteile mit Kontaktmulden.

Hochleistungs-Halogenlampe mit Stiftsockel G9,5 und Wendeldraht.

Stiftsockel
Stiftsockel mit zwei Stiften (auch „Bipin“) bilden für Halogenlampen den Standard. Diese Sockelform ist mit dem Kürzel „G“ gekennzeichnet. Die nachfolgende Größenangabe bezieht sich auf den Stiftabstand, der in mm angegeben wird. „G9,5“ ist zum Beispiel ein Stiftsockel für eine Hochvolt-Halogenlampe, wobei der Abstand zwischen den beiden Stiften 9,5 mm beträgt.

Wie unterscheiden sich Halogen- von LED-Leuchtmitteln?

Eigenschaft Halogen LED
Lebensdauer 1.500-4.000 Stunden um die 30.000 Stunden
Farbtemperatur 2.800-3.100 Kelvin 2.700-8.000 Kelvin
Bauform sehr kompakt sehr kompakt
Wärmeabstrahlung bzw. Hitzeentwicklung hoch sehr gering
Energieverbrauch geringer als bei einer herkömmlichen Glühlampe, aber viel höher als bei LED deutlich geringer gegenüber einer Halogenlampe
Effizienz (Umwandlung Strom in Licht) 15-30% um die 95%
Wartungsaufwand höher geringer
dimmbar ja ja
fokussierter Lichtkegel problemlos umsetzbar kommt auf die Qualität des Scheinwerfers an
Leuchtdichte hoch geringer als bei Halogenlampen

Unterscheidungskriterien bei PAR-Leuchtmitteln

Größenangabe
PAR-Scheinwerfer gibt es in unterschiedlichen, standardisierten Größen, die über den Durchmesser des Gehäuses definiert werden. Eine der gebräuchlichsten Größen ist „PAR 64“, wobei der Zusatz „64“ Auskunft über den Durchmesser des Scheinwerfergehäuses gibt (⟶ siehe auch Basisratgeber Lichttechnik). Die für PAR-Scheinwerfer geeigneten Leuchtmittel sind ebenfalls mit dieser Größenangabe versehen, zum Beispiel „PAR 30“, „PAR 56“ oder „PAR 64“.

PAR-Scheinwerfer gibt es in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenen Abstrahlwinkeln.

Abstrahlwinkel
Zusätzlich zur Größenangabe sind die Leuchtmittel üblicherweise auch mit einem Hinweis auf den Abstrahlwinkel versehen. Ein Kürzel gibt Auskunft darüber, ob die Lampe für Spotanwendungen oder flächige Ausleuchtungen ausgelegt ist:

✔ VNSP = very narrow spot = sehr eng umrissener Spot = Abstrahlwinkel: weniger als 10°
✔ NSP = narrow spot = schmaler Spot = Abstrahlwinkel: etwa 10°
✔ WSP = wide spot = breiter Spot = Abstrahlwinkel: etwa 16°
✔ MFL = medium flood = mittleres Flutlicht = Abstrahlwinkel: etwa 25°
✔ WFL = wide flood = breites Flutlicht = Abstrahlwinkel: etwa 40°
✔ VWFL = very wide flood = ausuferndes Flutlicht = Abstrahlwinkel: ab mehr als 40°

6. IP-Schutzarten

Scheinwerfer, die im Outdoorbereich eingesetzt werden sollen, müssen andere Voraussetzungen erfüllen als Lichtquellen, die ausschließlich für den Innenbereich konzipiert sind. Die sogenannten IP-Schutzarten definieren, welchen Schutz ein Gerätegehäuse gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser bietet. Nicht zu verwechseln sind diese IP-Schutzarten mit den elektrotechnischen Schutzklassen 0 bis III. Schutzklassen geben Auskunft darüber, wie gut ein elektrisches Betriebsmittel geschützt ist, um einen elektrischen Schlag zu verhindern. Geräte der Schutzklasse 0 bieten neben einer Basisisolierung beispielsweise keinen besonderen Schutz gegen elektrischen Schlag und sind deshalb in Deutschland nicht zugelassen.

Lichttechnik, die outdoor eingesetzt werden soll, muss gewissen Anforderungen genügen. Foto: pixabay.
Lichttechnik, die outdoor eingesetzt werden soll, muss gewissen Anforderungen genügen.

Die IP-Schutzarten, die Auskunft über den Schutz eines Gehäuses gegen Einwirkungen von außen geben, setzen sich aus dem Kürzel „IP“ und einer zweistelligen Kennzahl zusammen. Die erste Kennziffer gibt an, welcher Schutz gegen Fremdkörper und Berührung besteht, die zweite Kennziffer, wie groß der Schutz gegen Wasser ist. Die Angabe „IP65“ bedeutet zum Beispiel, dass das Gehäuse des Gerätes (etwa eines Fluters) staubdicht ist, vollständigen Schutz gegen Berührung von außen und Schutz gegen Strahlwasser aus einem beliebigen Winkel bietet.

1. Kennziffer Bedeutung 2. Kennziffer Bedeutung
0 kein Schutz gegen Fremdkörper, kein Schutz gegen Berührung 0 kein Schutz gegen Wasser
1 geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser von 5 cm und mehr/geschützt gegen den Zugang mit dem Handrücken 1 Schutz gegen Tropfwasser
2 geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser von 12,5 mm und mehr/geschützt gegen den Zugang mit einem Finger 2 Schutz gegen fallendes Tropfwasser bei einer Neigung des Gehäuses bis zu 15°
3 geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser von 2,5 mm und mehr/geschützt gegen den Zugang mit einem Werkzeug 3 Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis zu einem Winkel von 60° gegen die Senkrechte
4 geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser von 1 mm und mehr/geschützt gegen den Zugang mit einem Draht 4 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5 geschützt gegen Staub in schädigender Menge/vollständiger Schutz gegen Berührung 5 Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel
6 staubdicht/vollständiger Schutz gegen Berührung 6 Schutz gegen starkes Strahlwasser
    7 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
    8 Schutz gegen dauerndes Untertauchen
    9 Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

7. FAQ DMX

Was ist DMX?

„DMX“ ist die Abkürzung für „Digital Multiplex“. DMX ist ein standardisiertes, digitales Steuerprotokoll, bei dem die Signale zur Steuerung von Geräten seriell übertragen werden. In der Veranstaltungstechnik werden per DMX Scheinwerfer und Effektgeräte gesteuert. Ausführlichere Informationen zu DMX finden Sie in unserem ⟶ Basisratgeber Lichttechnik.

Wie kann ich nicht DMX-fähige Scheinwerfer DMX-fähig machen?

Lite-Puter DX-424 Dimmer Pack mit fünf Schuko-Steckdosen.

Dimmer Packs werden für Halogenscheinwerfer benötigt, die nicht DMX-fähig sind, das heißt keinen DMX-Anschluss haben, aber über ein DMX-Pult gesteuert werden sollen. Bei Verwendung eines Dimmer Packs kann die Helligkeit der angeschlossenen Scheinwerfer stufenlos gesteuert werden.

Ein Dimmer Pack verfügt über einen oder mehrere Steckdosenanschlüsse, in welche die nicht DMX-fähigen Scheinwerfer eingesteckt werden können. Die XLR-Anschlüsse des Dimmer Packs erlauben nun die Steuerung über DMX-Lichtpulte oder den Computer. Neben Dimmer Packs gibt es auch sogenannte Switch Packs. Diese können angeschlossene Geräte nicht dimmen, sondern nur den Zustand „an“ oder „aus“ vergeben.

Wie steuere ich DMX-Scheinwerfer und -Effekte über einen DMX-Controller?

Showlite DMX Controller Master Pro.

Es gibt DMX-Controller, die gezielt nur darauf ausgerichtet sind, Scheinwerfer oder Scheinwerfergruppen zu steuern. Andere Controller erlauben zusätzlich die Steuerung von Nebelmaschinen und anderen Effektgeräten. Wie man Scheinwerfer grundsätzlich an ein Lichtsteuergerät anschließt, erklären wir in unserem ⟶ Basisratgeber Lichttechnik.

Welcher DMX-Controller ist für mich geeignet?

Welches Lichtsteuergerät das richtige für einen selbst ist, hängt davon ab, wie viele Scheinwerfer mit dem Gerät gesteuert werden sollen, ob auch Effektgeräte über das Pult laufen sollen und welche Steueroptionen erforderlich sind bzw. gewünscht werden (Farbwechsel, Helligkeitsregelung, Strobe-Funktion, Geschwindigkeitsregelung, Tilt-/Pan-Gerätesteuerung usw.). Für Neulinge im Bereich der Lichttechnik gibt es einfache DMX-Controller, die kein Profiwissen erfordern und getrost nach dem Motto „Learning by Doing“ erkundet werden können. Wer sich dafür interessiert, in Zukunft ein Steuergerät einzusetzen, statt auf Einzelgeräte mit Auto-Funktionen zurückzugreifen, sollte außerdem immer die Gelegenheit nutzen, sich kompetent vom Expertenteam seines Fachhändlers beraten zu lassen.

8. Glossar

Abstrahlwinkel
Winkel, in dem das Licht einer Lampe ausgestrahlt wird

BNC-Stecker
koaxiale Steckerbindung; Es gibt LED-Leuchten mit BNC-Steckern, die auf entsprechende BNC-Lampensockel bei DJ-Mischpulten aufgesteckt werden können.

einseitig gesockelt
Der elektrische Kontakt des Lampensockels (Stiftsockels) zur Fassung wird nur über einen Stift hergestellt.

Fresnel-Scheinwerfer
= Stufenlinsen-Scheinwerfer; Die Fresnel-Linse ist eine Stufenlinse, die nach ihrem Erfinder Fresnel benannt wurde. Der stufenförmige Aufbau der Linse ermöglicht unter anderem ein diffus streuendes, weichzeichnendes Licht, das sich sehr gut für die Ausleuchtung größerer Flächen eignet.

Hazer
Hazer stoßen einen im Vergleich zu Nebelmaschinen dezenteren Dunst aus. Weitere Informationen zu Hazern und Nebelmaschinen finden Sie im ⟶ Basisratgeber Lichttechnik.

Halogen
Halogene bilden eine Gruppe des Periodensystems (chemische Elemente); Zu den Halogenen gehören unter anderem Fluor, Chlor, Brom und Iod.

HMI-Lampen
Halogen-Metalldampflampe; tageslichtähnliches Scheinwerferlicht

IP-Schutzart
IP = International Protection; normierter Schutzgrad eines Gehäuses gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser

Kaltlichtspiegellampe
Halogenlampe mit reduziertem Infrarotanteil; Wärmestrahlung des Lichtkegels nicht so hoch wie bei anderen Halogenlampen; Die Wärmestrahlung wird stattdessen nach hinten abgegeben.

Kelvin
Einheit, mit der die Farbtemperatur eines Leuchtmittels angegeben wird

koaxial
mit einer Achse

LED
Abkürzung für "light emitting diode" = Leuchtdiode; Fließt durch die Leuchtdiode Strom, wird der Strom in Licht umgewandelt.

Lichtrichtung
Position der Lichtquelle in Bezug auf das zu beleuchtende Objekt

Lumen
Einheit des Lichtstroms; Kategorisierung der Helligkeit

musikgesteuert
Es gibt Lichteffekte, die über ein integriertes Mikrofon verfügen und so auf Musik in der direkten Umgebung reagieren können (angepasste Schnelligkeit der Effektwechsel usw.)

nm
Nanometer; Einheit für die Wellenlänge von Licht

PAR-Scheinwerfer
helle, leichte, günstige Allround-Scheinwerfer

Profilscheinwerfer
sehr variable Scheinwerfer, die einen klar umrissenen Lichtkegel projizieren

Radiowellen
elektromagnetische, für das menschliche Auge nicht sichtbare Wellen mit einer Wellenlänge zwischen 10 m und 10 km

RGBW
Red Green Blue White; Scheinwerfer mit roten, grünen, blauen und weißen LED-Lampen; Die weißen Lämpchen optimieren die Ergebnisse der Farbmischungen durch R, G und B; vor allem bei helleren Farbtönen sehr viel schönere, stufenlose Farbmischungen möglich

Schuko
Schutz-Kontakt; in Deutschland und anderen europäischen Ländern verbreitetes System von Steckern und Steckdosen; die internationale Bezeichnung lautet "Stecker-Typ F"; der Schuko-Stecker hat zwei runde Kontaktstifte mit genormtem Durchmesser, genormter Länge und genormtem Achsenabstand.

Sound to Light
Lichteffektgeräte und Scheinwerfer, denen die Eigenschaft "Sound to Light" zugeordnet wird, reagieren auf Umgebungsimpulse, also zum Beispiel auf Musik bzw. Bässe oder Lautstärkenunterschiede dieser Umgebungsmusik. Die Impulse werden über ein integriertes Mikrofon erkannt und das Gerät reagiert mit Licht-/Geschwindigkeits-/Effektwechsel.

Spot Light
Beleuchtung mit Projektion eines klar umrissenen Lichtkegels; steht im Gegensatz zur weichzeichnenden Flächenbeleuchtung

Stand Alone
Geräte mit dieser Bezeichnung können eigenständig betrieben werden, also ohne dass irgendwelche Zusatzgeräte notwendig sind. Viele Lichteffekte können im Stand Alone - Modus oder wahlweise über einen DMX-Controller betrieben werden.

Traverse
Metallträger, an dem Licht- und Effekttechnik angebracht wird

Truss
(engl.) = Träger, Strebe, Traverse

Up-Lighting
Bestrahlen einer Fläche/Wand von unten nach oben; Effekt der indirekten Beleuchtung

VA-Technik
Veranstaltungstechnik

Wendel
= Glühwendel; Glühfaden oder -draht einer Glühlampe aus Wolfram; Ganz allgemein bezeichnet man mit Wendel etwas in sich Gewundenes (Wendeltreppe).

zweiseitig gesockelt
Der elektrische Kontakt des Lampensockels (Stiftsockels) zur Fassung wird über beide Stifte hergestellt.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 06.11.2015, Autor: Jutta Kühl

Quellen/Bilder:

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