Custom Background Image
Cookie Icon Kirstein COOKIES
Durch die Nutzung unserer Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Saiten und Mechanik einer elektrischen Gitarre.

Gitarrensaiten wechseln bei akustischen und E-Gitarren

Saiten können auch mal reißen, das ist klar. Aber man muss dieses schicksalshafte Ereignis nicht immer unbedingt erst abwarten, bevor man sich dazu entschließt, auf seiner Gitarre mal wieder frische Saiten aufzuziehen. Neue Saiten klingen in der Regel einfach besser als Exemplare, die schon seit einer gefühlten Ewigkeit den Schmutz und Schmodder der Gitarrero-Finger aufnehmen. – Und ein Hexenwerk ist der Saitenwechsel auch nicht. Man muss eben nur wissen, wie. Und deshalb klären wir in unserem Ratgeber die von Einsteigern häufig gestellte Frage: Wie ziehe ich bei meiner Konzert-, Western- oder E-Gitarre und beim E-Bass neue Saiten auf und was gibt es beim Thema "Saiten" sonst noch zu beachten?

1. Wie oft soll ich meine Saiten wechseln?

Luftfeuchtigkeit, Handschweiß, Schmutz und mechanische Belastung

Gitarrensaiten halten nicht ewig. Sie sind äußeren Einflüssen wie Luftfeuchtigkeit, Handschweiß, Schmutz und der mechanischen Belastung durch das Spielen ausgesetzt.

Je nachdem, wie stark die Saiten durch diese Bedingungen belastet werden, können Gitarrensaiten mehrere Monate, Wochen oder im Extremfall auch nur einige Tage lang einen optimalen Klang liefern und ihre Anfangsstabilität bewahren.

Wie oft man seine Saiten wechseln sollte, hängt deshalb auf der einen Seite von der Beschaffenheit der Saite selbst ab und auf der anderen Seite davon, wie oft man zur Gitarre greift und spielt. – Und letztendlich sicherlich auch vom eigenen Anspruch an die Güte des Klangs.

Wöchentlich oder ein Mal pro Jahr?

Gitarrenprofis wechseln ihre Saiten teilweise wöchentlich. Spielt man sehr selten Gitarre, sollte man seine Saiten trotzdem spätestens nach etwa einem dreiviertel Jahr wechseln oder zumindest überprüfen, weil durch die Luftfeuchtigkeit bedingte Oxidationsprozesse die Saiten mit der Zeit zum Verrosten bringen. Alles, was zwischen diesen beiden Extremwerten liegt, ist individuelle Ansichts-, Geschmacks- und Erfahrungssache.

Welche Gitarren haben welche Saiten?

Konzertgitarren haben am häufigsten Nylonsaiten. Es können aber auch andere Materialien, zum Beispiel Carbon, zum Einsatz kommen. Carbonsaiten sind dünner als Nylonsaiten.

Westerngitarren und E-Gitarren haben Stahlsaiten – und Stahlsaiten haben auf Konzertgitarren nichts zu suchen, denn sie können durch ihre Zugkraft die Konzertgitarre im Handumdrehen kaputt machen!

Umwickelte Saite.

2. Umwickelte und beschichtete Saiten

Umwickelte Saiten

Die Basssaiten einer Gitarre produzieren die tiefen Töne und sind dicker als die Diskantsaiten. Der größere Durchmesser wird – unabhängig davon, ob es sich um eine Konzert-, eine Western- oder eine E-Gitarre handelt – durch eine Umwicklung der Saiten erreicht. Je dünner der Kern einer Saite ist – bei Konzertgitarren handelt es sich beispielsweise um einen Nylonkern, der dann noch mit Draht umwickelt wird –, desto heller und feiner klingt die Saite. Ein dicker Saitenkern sorgt hingegen für einen besonders kraftvollen Ton mit ordentlich Sustain.

Typen umwickelter Saiten

In unserem Basisratgeber zum Thema E-Gitarren findet sich eine Vergleichstabelle mit unterschiedlichen Typen umwickelter Stahlsaiten.

Schmutz- und Fettablagerungen (und die sind nichts Ehrenrühriges, sondern eine ganz natürliche Angelegenheit!) sammeln sich beim Spielen besonders gern zwischen den Umwicklungen der Basssaiten an. Diese Ablagerungen sorgen für eine schlechtere Bespielbarkeit der Saiten und machen sie auch anfälliger für Korrosions- und Oxidationsprozesse. Round-Wound-Saiten sind dabei empfindlicher als Flat-Wound-Saiten.

Saitenpflege

Tipps zur Saitenpflege gibt's in unserem Ratgeber "Gitarrenpflege"!

Beschichtete Saiten

Um Gitarrensaiten möglichst langlebig und unanfällig für Oxidation und Korrosion zu machen, gibt es unterschiedliche Beschichtungen, mit denen sowohl Plain- als auch Wound-Saiten überzogen werden können. Nylonsaiten (plain) und Stainless-Steel-Saiten (plain) sind per se besonders resistent gegenüber äußeren Einflüssen.

Beschichtete Elixir-Saiten gelten als besonders langlebig, sind aber auch teurer als Konkurrenzprodukte. In ihrem Video erklärt die Firma Elixir Strings das Prinzip der kompletten Beschichtung, durch die sich ihre Saiten von anderen abheben:

3. Typische Materialien für Saitensätze der unterschiedlichen Gitarrenarten

Konzertgitarren:
Silver Plated Copper

D'Addario EJ45 Pro Arté.

Die Basssaiten von Konzertgitarren mit Nylonkern werden am häufigsten mit versilbertem Kupferdraht umwickelt.

Kupfer ist ein Material, das einerseits relativ weich und gut formbar und andererseits relativ zäh und beständig ist.

Die Versilberung gehört ganz allgemein zu den sehr robusten Oberflächenveredelungen und ist hochresistent gegen Handschweiß und andere äußere Einflüsse.

Westerngitarren:
Bronze

Gibson Masterbuilt Premium 80/20 Light.

Die Umwicklung von Westerngitarrensaiten (Stahlkern) ist meist aus Bronzedraht. Bronze ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn. Die Angabe "80/20" heißt beispielsweise, dass die Bronzeumwicklung aus 80% Kupfer und 20% Zinn besteht.

Manchmal findet man auch noch den Zusatz "Phosphor". In diesem Fall handelt es sich um Phosphorbronze, die eine noch höhere Dichte und Festigkeit als Bronze hat und auch besonders verschleiß- und korrosionsbeständig ist.

E-Gitarren:
Nickel

Ernie Ball 2221 Regular Slinky.

E-Gitarren haben meist Basssaiten mit einem Stahlkern und einer Umwicklung mit vernickeltem Stahldraht.

Nickel ist sehr beständig gegen zum Beispiel Wasser und Salzsäure und damit insgesamt gegen Oxidationsprozesse.

Nickel ist außerdem magnetisch, was bei den Saiten einer E-Gitarre wegen der elektromagnetischen Tonabnehmer eine wichtige Eigenschaft ist.

Problem Nickelallergie

Dass die meisten E-Gitarren-Basssaiten mit vernickeltem Draht umwickelt sind, kann für Nickelallergiker zu einem Problem werden. Je nachdem, wie ausgeprägt die Allergie ist, können Juckreiz und Ausschläge nicht nur an den Fingern, sondern auch am Handgelenk auftreten. Wer gegen Nickel allergisch ist, kann auf Saiten aus reinem Edelstahl ohne Nickelbeschichtung oder auf kunststoffbeschichtete Saiten (z. B. Elixir-Saiten mit Nanoweb-Beschichtung) zurückgreifen.

4. Saitenstärken

Dickere und dünnere Saiten

Saitensätze gibt es immer in unterschiedlichen Stärken. Dickere Saiten klingen lauter und voller, dünnere Saiten lassen sich dafür einfacher, d. h. mit weniger Kraftaufwand, greifen. Für Gitarren-Einsteiger sind Saiten mit geringer bis mittlerer Stärke am besten geeignet. Saiten für Westerngitarren sind übrigens tendenziell dicker als Saiten für E-Gitarren. Noch stärker/dicker sind die Saiten von E-Bässen.

Angaben bei Stahl- und bei Nylonsaiten

Während es möglich ist, Stahlsaiten mit präzisen Durchmesservorgaben herzustellen, können bei Nylonsaiten hinsichtlich der Saitenstärke aus technischen Gründen kleinere Schwankungen auftreten. Aus diesem Grund werden die Saitenstärken bei Stahlsaiten mit genauen Maßen (in Inch) angegeben, während bei Nylonsaiten auf fixe Maße verzichtet wird und stattdessen eine weniger strenge Einteilung ("low, medium, high" oder "light, normal, hard") zum Einsatz kommt.

Was ist ein 10er-Satz?

Ist für einen E-Gitarren-Saitensatz beispielsweise von einem "10er"-Satz die Rede, wird damit ein Satz gemeint, dessen höchste und damit auch dünnste Saite – die Saite für das hohe e – einen Durchmesser von 0.010 Inch hat. 0.010 Inch entsprechen 0,254 mm. Die dünnste Saite dieses Gitarrensatzes hat also einen Durchmesser von ca. einem viertel Millimeter, die weiteren Saiten dieses Satzes werden nach und nach immer etwas dicker.

Neue Saiten klingen anders

Gerade Gitarren-Einsteiger wundern sich oft darüber, dass die neuen Saiten nach einem Saitenwechsel anders klingen als die alten. Dass neue Saiten unter Umständen anders klingen als die alten, kann mehrere Gründe haben. Der abweichende Klang kann von einer anderen Saitenstärke herrühren oder von einem anderen Saitenmaterial (andere Marke) oder einfach daher kommen, dass die alten Saiten schon sehr "abgenudelt" waren und dadurch im Vergleich zu den neuen Saiten dumpfer und weniger brillant klangen.

Die Saiten der Konzertgitarre werden über Schlaufen am Steg befestigt.

5. Saitenwechsel bei der Konzertgitarre

Alte Saiten entfernen

Um die alten Saiten zu entfernen, lockert man zunächst die Spannung der Saiten, indem man die Wirbel an der Kopfplatte im Uhrzeigersinn aufdreht. Die gelockerten Saitenenden kann man anschließend leicht aus der Mechanik entfernen. Am Steg löst man die festgezurrten Schlaufen der alten Saiten mit einer kleinen Zange meist einfacher und schneller, als wenn man nur seine Finger benutzt.

Viele Gitarristen machen, nachdem sie die Spannung der alten Saiten über die Mechanik etwas gelockert haben, auch kurzen Prozess und trennen die Saiten mit dem Seitenschneider durch, um mit den kürzeren Teilstücken weniger "Geheddere" beim Entfernen der Saitenenden an Mechanik und Steg zu haben.

Welches Saitenende gehört wohin?

Viele Nylonsaiten haben ein weicheres und ein festeres Ende. In diesen Fällen ist das weichere Ende für die Befestigung am Steg vorgesehen, da das Befestigen mittels einer oder mehrerer Schlingen mit dem weicheren Ende etwas leichter fällt.

Befestigen einer neuen Saite am Steg

Um eine neue Saite aufzuziehen, schiebt man das eine Saitenende am Steg durch die entsprechende Bohrung, sodass das Ende einige Zentimeter weit aus dem Steg herausragt. Anschließend bildet man eine Schlaufe, indem man das überstehende, durch das Loch geschobene Saitenende über den Steg und unter/hinter dem langen Teil der Saite hindurchführt. Anschließend wird das Saitenende von oben durch die Schlaufe hindurchgeführt.

Beim Festziehen der Schlaufe hält man das kurze Ende fest bzw. drückt es mit dem Finger leicht an den Korpus, während man am langen Ende vorsichtig zieht. Auf diese Weise bildet sich eine feste Schlinge, die durch die Spannung der Saite später fest am Steg gehalten wird. Der "Knoten", der sich durch das Festziehen der Schlinge bildet, darf nicht auf der Oberseite des Stegs liegen, sondern sollte sich immer leicht unterhalb der Stegkante befinden, damit sich die Schlinge nicht von selber wieder löst.

Basssaiten: eine Schlaufe – Diskantsaiten: mehrere Schlaufen

Während es ausreicht, die dickeren Basssaiten E, A und D mit nur einer Schlaufe am Steg zu befestigen, fixiert man die dünneren Diskantsaiten g, h und e mit zwei bis drei Schlaufen, damit sie sich aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht von alleine wieder lösen. Viele Gitarristen verwenden aber auch für die dickeren Saiten mehrere Schlaufen.

Tipp: "Ball End" am Nylon-Saitenende schaffen

Um die dünnen Diskantsaiten der Konzertgitarre beim Befestigen am Steg daran zu hindern, dass sie einem weggleiten, gibt es einen Trick:

Nachdem man das Saitenende durch das Stegloch hindurchgeschoben hat, hält man das Ende mehrmals kurz in eine Feuerzeugflamme.

Hierdurch bildet sich ein kleines, festes Knubbelchen, das dem Saitenende mehr Halt gibt und das Verknoten der Nylonsaite am Steg erleichtert.

"Einweben" der Saitenenden

Wer es besonders akkurat mag, kann das Saitenende der befestigten Saite jeweils wieder mit in die nächste Stegschlaufe "einweben". In diesem Fall beginnt man beim Saitenaufziehen immer mit der dünnsten Saite, wie der folgende Videoausschnitt zeigt:

Auf diesem Foto erkennt man deutlich die Bohrungen in den Stellachsen der Mechanik, durch die die Saiten am Kopf der Gitarre hindurchgeführt werden.

Befestigen einer neuen Saite an der Kopfmechanik

Nachdem man das eine Saitenende am Steg befestigt hat, führt man das andere Saitenende nun am Kopf von oben durch das Loch der entsprechenden Stellachse.

Dabei zieht man die Saite nicht sofort so weit hindurch, bis sie stramm ist, sondern lässt noch etwas Spielraum: Man zieht die Saite so weit hindurch, dass man sie noch etwas über dem Griffbrett anheben kann. Dieser Spielraum wird benötigt, um die Saite später mit einigen Umwicklungen auf der Achse aufwickeln zu können.

Man befestigt die Saite an der Stellachse wiederum mit einer Schlinge. Dafür wird das Saitenende wieder durch die Aussparung der Kopfplatte nach oben geholt, unterhalb der "gespannten" Saite hindurchgeführt und dann wieder durch die sich bildende Schlaufe nach unten geschoben. Jetzt wird die Schlaufe an der Achse festgezogen.

Anschließend kann die Saite über die Stimmmechanik bzw. den Wirbel auf die Achse aufgedreht und gespannt werden. Am einfachsten geht das mit einer Saitenkurbel. Das überstehende Ende wird zum Schluss mit dem Seitenschneider abgeschnitten.

Die folgenden Abbildungen und der Videoausschnitt zeigen, wie die Saiten an der Kopfmechanik der Gitarre befestigt werden und was man beim Aufwickeln der Saiten berücksichtigen sollte.

Besaitung einer Konzertgitarre.
Besaitung einer Konzertgitarre.
Besaitung einer Konzertgitarre.
Besaitung einer Konzertgitarre.

Westerngitarre mit Bridge Pins.

6. Saitenwechsel bei der Westerngitarre

Möchte man die Saiten seiner Westerngitarre wechseln, geht man, um die Spannung seiner Gitarre möglichst stabil zu halten, so vor, dass man eine Saite nach der anderen entfernt und wieder aufzieht, statt – wie bei der Konzertgitarre – zu Beginn der Prozedur alle Saiten auf einmal zu entfernen. Alternativ kann man auch erst die drei tiefen, dickeren Saiten wechseln und dann in einem zweiten Schritt die Diskantsaiten angehen. Die Stahlsaiten von Westerngitarren üben einen hohen Zug auf das Instrument aus, der über das Bracing und den Halsspannstab aufgefangen wird. Weitere Infos zu diesem Thema liefern die Ratgeber "Gitarrenarten" und "Gitarre/Bass einstellen".

Alte Saite entfernen: Kopfplatte

Zunächst "entspannt" man die Saite, die ausgetauscht werden soll. Das heißt man dreht den Wirbel der Mechanik im Uhrzeigersinn so lange auf, bis die Saite keine Spannung mehr hat. Am raschsten geht das mit einer Saitenkurbel. Jetzt kann das obere Saitenende ganz aus der Mechanik gelöst werden.

Alte Saite entfernen: Bridge/Steg

Am Steg zieht man den Bridge Pin der Saite mit den Fingern heraus oder nutzt eine Saitenkurbel als Hebelwerkzeug. Saitenkurbeln verfügen meistens über eine kleine Aussparung, mit der sich Bridge Pins ohne große Anstrengung aus ihrer Führung hebeln lassen. Hat man den Bridge Pin entfernt, kann die Saite einfach herausgenommen werden.

Bridge Pin

Während die Saiten bei Konzertgitarren am Steg mit einer oder mehreren Schlingen befestigt werden, werden die Saiten bei Westerngitarren über sogenannte Bridge Pins fixiert. Ein Bridge Pin ist ein kleiner Stift, der das mit einem kleinen Metallring oder einer kleinen Kugel versehene Ende der Stahlsaite in der Stegbohrung festhält.

Die meisten Bridge Pins werden aus Kunststoff hergestellt. Es gibt aber auch Bridge Pins aus Holz (zum Beispiel Buchsbaum oder Ebenholz), Messing oder Knochen.

Taylor Bridge Pins aus Ebenholz.

Neue Saite aufziehen: Bridge/Steg

Die neue Saite wird mit dem Saitenende, an dem sich das Ball End befindet, einige Zentimeter durch das entsprechende Loch am Steg geführt. Danach schiebt man den Bridge Pin in die Bohrung, hält den Bridge Pin von oben mit leichtem Druck fest und zieht ein wenig an der Saite, damit sich das Ball End richtig mit dem Bridge Pin verankert. Wenn man die Saite etwas oberhalb des Ball End leicht abknickt, bevor man sie in das Lock steckt und sie dann zusammen mit dem Bridge Pin in der Stegbohrung fixiert, ist der Halt besonders optimal.

Der folgende Videoausschnitt zeigt anschaulich, wie das Zusammenspiel von Saite bzw. Ball End und Bridge Pin funktioniert:

Neue Saite aufziehen: Kopf

Das andere Saitenende führt man nun zur Kopfmechanik und kürzt die Saite dort, bevor man sie an der Mechanik befestigt. Man lässt die Saite so lang, dass sie ihre zugeordnete Mechanik um etwa sechs bis sieben Zentimeter überragt.

Jetzt führt man das Saitenende durch das Loch der zugehörigen Stellachse, sodass das Ende etwa eineinhalb bis zwei Zentimeter aus der Bohrung herausragt. Um einen besseren Halt beim anstehenden Aufwickeln der Saite zu gewährleisten, knickt man dieses kurze Ende direkt hinter der Achse leicht nach oben ab. Anschließend wird die Saite mit der Kurbel gegen den Uhrzeigersinn aufgewickelt, bis sie einigermaßen Zug hat. Das überstehende Ende der Saite schneidet man zum Schluss mit dem Seitenschneider ab. Nach dem Saitenaufziehen stimmt man die Gitarre und nimmt unter Umständen notwendige Korrekturen an der Saitenlage vor.

Saitenenden-Salat.

Saitenenden-"Salat" und Aufwicklungen an den Achsen mit wer-weiß-wie-vielen Windungen sind unhübsch und teilweise hinsichtlich der Stimmstabilität sogar kontraproduktiv. Bevor die Saiten auf die Mechanikachsen aufgedreht werden, sollten sie deshalb mit einem Seitenschneider gekürzt werden.

Hals und Saitenlage einstellen

Wechselt man die Stahlsaiten seiner Western- oder E-Gitarre, kann es notwendig werden, die Halskrümmung der Gitarre über den Halsspannstab wieder neu anzupassen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die neuen Saiten eine andere Saitenstärke als die alten Saiten haben. Mehr Infos zum Thema gibt's in unserem Ratgeber "Hals, Saitenlage und Oktavreinheit einstellen".
Kopfplatte einer Fender Stratocaster.

7. Saitenwechsel bei E-Gitarre und E-Bass

Am einfachsten ist der Saitenwechsel bei der E-Gitarre, wenn die neuen Saiten dieselbe Stärke wie die alten haben, da dann normalerweise keine besonderen Nachjustierungen vorgenommen werden müssen.

Alte Saite entfernen: Kopf

Wie bei der Westerngitarre wird auch bei der E-Gitarre erst einmal die Saite, die ausgewechselt werden soll, an der Kopfmechanik so weit gelockert, dass die Stahlsaite keine Spannung mehr aufweist. Dies ist vor allem wichtig, wenn die Saite anschließend mit dem Seitenschneider gekappt werden soll – eine Vorgehensweise, die bei vielen Gitarristen beliebt ist –, da eine unter Spannung stehende Saite beim Durchschneiden immer ein gewisses Verletzungsrisiko, vor allem für den Gesichtsbereich, birgt (unkontrolliertes "Wegfetzen" der unter Spannung stehenden Saite). Nachdem die Saite gelockert wurde, wird sie ganz aus der Mechanik gelöst.

Alte Saite entfernen: Bridge

An der Bridge wird das andere Saitenende (mit Ball End) einfach ausgefädelt. Bridge Pins, wie sie bei der Westerngitarre üblich sind, kommen bei der E-Gitarre nicht zum Einsatz.

Das Aufziehen der neuen Saiten unterscheidet sich nun bei verschiedenen E-Gitarren-Modellen ein wenig voneinander:

Stratocaster-Modelle

Befestigung der Saite an der Bridge

Bei Stratocaster-Modellen wird die neue Saite von der Gitarrenrückseite her durch den Tremoloblock nach oben durchgeschoben ("Thru Body"). Die Saite wird dann von oben, quasi bis zum Anschlag, herausgezogen. Das Ball End hält das untere Saitenende in der Bridge, ohne dass weitere Fixierungshilfen notwendig sind.

Was passiert, wenn man dickere Saiten als vorher aufzieht?

Möchte man auf eine dickere Saitenstärke umsteigen, um einen noch voluminöseren, fetteren Sound mit mehr Sustain zu erreichen bzw. die Gitarre gegebenenfalls herunterzustimmen (viele Metal-Bands machen das beispielsweise), kann es notwendig werden, gewisse Justierungen an der E-Gitarre vorzunehmen. So müssen unter Umständen die Halskrümmung und die Einstellungen am Steg angepasst werden, wenn von dünneren auf dickere Saiten gewechselt wird. Und vor allem bei der Verwendung sehr viel dickerer Saiten als zuvor kann es sogar passieren, dass die Kerben des Sattels zu eng für die dicken Saiten sind und nachgefeilt werden müssen. Hierfür gibt es spezielle Sattelfeilen.

Tremoloblock auf der Rückseite einer Fender American Elite Strat.

Auf der Rückseite dieser Fender American Elite Stratocaster erkennt man den Tremoloblock mit den Löchern, durch die die Saiten von der Rückseite her durchgeschoben werden.

Saitenführung Thru Body.

Bei der "Thru Body"-Variante "tauchen" die von der Rückseite aus eingeführten Saiten auf der Gitarrenvorderseite durch die Bridge wieder auf.

Befestigung der Saite an der Kopfmechanik

Um bei einer E-Gitarre die Saite oben an der Mechanik zu befestigen, wird die Saite erst etwas gekürzt. Am schnellsten legt man die Stelle, an der die Saite gekappt wird, so fest, dass man die Saite bis zur zugehörigen Mechanik führt und von dort aus bemessen nochmals den Abstand von etwa eineinhalb bis drei Mechaniken zugibt. Auf welche Länge man die Saiten seiner E-Gitarre idealerweise kürzt, um zum Schluss etwa drei bis vier Windungen auf der Mechanikachse zu haben (um die drei Windungen sind optimal!), findet man nach einiger Zeit relativ einfach durch die eigenen Erfahrungswerte für sich heraus.

Mechaniken mit Schlitzschaft

Bei Schlitzschäften wird das gekürzte Saitenende von oben senkrecht in die Mechanik gesteckt. Dort befindet sich eine Bohrung, die das Saitenende aufnimmt. Jetzt knickt man die Saite zur Seite und nach unten zur Kopfplatte hin durch die "Schlitzführung" ab und beginnt dann, während man die Saite nach unten gedrückt hält, die Saite mit der Saitenkurbel aufzudrehen. Die Saite wird so lange aufgedreht, bis sie Spannung hat. Die beiden höchsten Saiten werden beim Aufwickeln zusätzlich noch – sofern vorhanden – unter den sogenannten String Tree gelegt.

Mechaniken mit Schlitzschaft.

Bei der Mechanik für die A-Saite (auf dem Foto die zweite Mechanik von links) ist die Bohrung in der Mitte des Schlitzschaftes, in die die Saite zunächst von oben hineingesteckt wird, recht gut zu erkennen.

Mechaniken mit Schaft mit horizontaler Bohrung

Viele Strats und auch andere Modelle haben Mechanikachsen, die nicht über einen Schlitzschaft verfügen, sondern eine Bohrung aufweisen, die – wie bei Westerngitarren gängig – waagerecht durch die Achse verläuft. Wie die Saiten hier befestigt bzw. aufgedreht werden, zeigt das folgende Video:

Telecaster-Modelle

Bei Telecaster-Modellen funktioniert das Aufziehen neuer Saiten im Prinzip genauso wie bei Strat-Modellen. Während bei Strat-Gitarren die Saiten aber immer von der Korpusrückseite aus durch die Bridge gefädelt werden ("Thru Body"), gibt es viele Tele-Modelle, bei denen die Saiten nicht durch den Body hindurchgehen, sondern direkt an der unteren Bridge-Kante aufgezogen werden ("Top Load").

Fender American Elite Tele mit Saitenbefestigung an der Bridge.

Bei dieser Fender American Elite Tele kann man die Ball Ends der Saiten erkennen, die direkt an der Bridge gehalten werden.

Was die Mechaniken an der Kopfplatte betrifft, gibt es auch hier wieder die Varianten "Schlitz" oder "Loch".

Fender Telecaster mit Schlitzschaft-Mechaniken.

Diese Telecaster hat Schlitzschäfte, über die die Saiten befestigt werden. Zusätzlich kommt auch hier wieder ein Saitenniederhalter zum Einsatz, der die beiden höchsten Diskantsaiten optimal in Position bringt.

Les Paul - Modelle

Eine Besonderheit bei Les Paul - Modellen ist die Konstruktion der Bridge-Saitenhalte-Einheit. Sie besteht nämlich aus zwei separaten Teilen: der eigentlichen Brücke selbst und der Saitenhalterung, über die die Saiten eingefädelt und – wiederum über Ball Ends an den Enden – gehalten werden. Entfernt man bei einem Saitenwechsel alle Saiten der Les Paul - Gitarre, lassen sich sowohl die Komponente, die die Saiten hält, als auch der Steg ganz abnehmen.

Die Gibson Les Paul Classic T 2017 mit Brücke und separater Saitenhalterung.

Das folgende Video zeigt den Saitenwechsel vom Entfernen der alten bis zum Aufziehen und Befestigen der neuen Saiten bei einem Les Paul - Modell:

In diesem Videoausschnitt werden der Saitenhalter und seine Bestückung mit den neuen Saiten noch einmal schön deutlich im Detail gezeigt:

E-Gitarren mit Floyd-Rose-System

Dass der Saitenwechsel auch bei Gitarren, die mit einem Floyd-Rose-System ausgestattet sind, gar nicht so kompliziert, sondern einfach nur etwas anders ist, zeigt das folgende Schritt-für-Schritt-Video:

E-Bässe

Prinzipiell gilt für das Saitenaufziehen bei E-Bässen das gleiche wie bei E-Gitarren. Auch hier gibt es wieder unterschiedliche Konstruktionsmodelle hinsichtlich der Saitenaufhängung an der Bridge (Thru Body/Einfädeln an der Bridge/Einhängen an der Bridge) und der Befestigung an den Kopfmechanikachsen (geschlitzte Mechanik mit senkrechter Bohrung oder Achse mit waagerechter Bohrung).

Dieser Fender American Pro Precision Bass nutzt die String-Thru-Body-Variante.

String Thru Body.

Bei diesem Fender Flea Signature Jazz Bass werden die Saiten direkt durch die Bridge gefädelt.

Saiten werden direkt an der Bridge eingefädelt.

Bei diesem Bass werden die Saiten an der Bridge einfach eingehängt:

Kombination von Thru Body und Top Load

Eine Besonderheit bei manchen Bässen sind Bridges, die die Prinzipien "Thru Body" und "Top Load" miteinander kombinieren. Bei in dieser Form ausgestatteten E-Bässen hat der Bassist die Möglichkeit, die Saiten entweder durch den Korpus und die Bridge hindurch aufzuziehen oder direkt über die Bridge auf der Gitarrenoberseite einzufädeln. Ein Beispiel für solch einen E-Bass ist der Fender Adam Clayton Jazz Bass.

Headless-Bass

Beim Headless-Bass fehlt die Kopfplatte. Die Saiten werden bei dieser Bauform (es gibt allerdings auch noch andere, etwas abweichende Varianten) erst am (fehlenden) Kopfende eingehängt – zum Beispiel beim bekannten Headless-Modell "Hohner B2A" – und dann nach unten zur Bridge geführt, wo die Saiten ebenfalls eingehängt und anschließend über die Stimmmechanik justiert werden. Die Saiten haben in diesem Fall an beiden Saitenenden Ball Ends.

Basssaiten auskochen?

Da E-Basssaiten ja doch um einiges teurer sind als andere Gitarrensaiten, kochen viele Bassisten ihre Saiten lieber erst einmal aus, statt sich neue Saiten zu kaufen, wenn der Klang nachlässt. Die Saiten werden dafür zusammengewickelt, dann zunächst für einige Minuten in eine Seifenlauge oder Spüli gelegt und anschließend für etwa eine Viertelstunde in kochendem Wasser ausgekocht. Bevor die Saiten wieder auf den Bass aufgezogen werden, werden sie mit einem Tuch abgewischt und gut getrocknet. Eine andere Methode (und es gibt mittlerweile Tausende Tipps und Tricks, um seine Saiten kurzfristig von Schmutzpartikeln zu befreien, um den Klang wieder zu verbessern) besteht darin, die Saiten in Spiritus einzulegen. Das ist zwar schonender als die Auskoch-Methode, da den Saiten die Hitzeeinwirkung erspart bleibt, allerdings hat man nach der Spiritusanwendung noch einige Zeit richtig viel Spaß mit der resultierenden Duftnote. Die kleine Auffrischungskur für Basssaiten bereitet - egal, welche Methode man nun anwendet - meist allerdings nur begrenzt Freude, denn normalerweise hält die Wirkung nur relativ kurz an und ist klanglich nicht vergleichbar mit einem neuen Satz Saiten. Fazit: Wer sich nach gutem Sound sehnt, sollte nicht am falschen Ende sparen ...

8. Gitarre stimmen

Nachdem die neuen Saiten auf die Gitarre aufgezogen wurden, geht's mit dem Stimmen weiter. Neue Saiten – und dies betrifft in besonderem Maße Nylonsaiten – benötigen nach dem Aufziehen immer eine ganze Weile, bis sie ihre Spannung halten und sich nicht weiter ausdehnen. Man nennt das dann auch "stimmstabil".

Hat man an seiner Gitarre neue Saiten aufgezogen, sollte man die Saiten zunächst (vorsichtig) etwas von Hand vordehnen, bevor man sich ans Stimmen macht. Dafür greift man die Saite mit zwei Fingern und zieht sie behutsam vom Griffbrett weg etwas nach oben.

Beim Stimmen der Saiten – am einfachsten ist das mit einem Stimmgerät – beginnt man immer mit dem tiefsten Ton, also der tiefen E-Saite. Auch während des Stimmvorgangs sollte man die Saiten immer wieder leicht nachdehnen. Das Stimmen einer Gitarre mit neuen Saiten nimmt also durchaus etwas Zeit in Anspruch, da der Stimmvorgang für alle Saiten in der Regel einige Mal wiederholt werden muss, bevor sie stimmstabil sind.

9. Glossar

Die Ball Ends dieser E-Bass-Saiten werden in der Bridge eingehängt.
Die Ball Ends dieser E-Bass-Saiten werden einfach in der Bridge eingehängt.

Ball Ends
Saiten mit einem Knubbel (Metallknöpfchen oder –röllchen) am Saitenende. Bei Konzertgitarren (allerdings werden Nylonsaiten mit Ball Ends eher selten verwendet) erlauben Ball Ends es, die jeweilige Saite einfach durch das entsprechende Loch im Steg zu ziehen, ohne das Saitenende mit einer oder mehreren Schlaufen befestigen zu müssen. Der Ball hindert die Saite am Durchrutschen. Bei Westerngitarrensaiten sind Ball Ends Standard. Das mit dem Ball End versehene Saitenende wird im Steg der Westerngitarre über einen sogenannten Bridge Pin fixiert.

Basssaiten (E-Bass-Saiten siehe weiter unten)
Tiefe Saiten einer Konzert-, Western- oder E-Gitarre: E, A und D. Da die Tonhöhe einer Saite auch von ihrer Masse abhängt, haben die tiefen Saiten eine ausgeprägtere Stärke, sind also dicker als die hohen Saiten (Diskantsaiten). Die Basssaiten einer Gitarre werden normalerweise umwickelt. Das gilt sowohl für Nylonsaiten (Konzertgitarre) als auch für Stahlsaiten (Westerngitarre und E-Gitarre).

Bracing
Stabilisierung der Gitarrendecke durch Leisten an der Unter-/Innenseite der Decke.

Bridge
= Steg; Brücke

Bridge Pin
Kleiner Stift/Keil/Stecker, mit dem bei Westerngitarren die Saite am Steg (engl. Bridge) befestigt wird.

Bridge Saddle
= Saitenreiter

Carbonsaiten
Alternative zu Nylonsaiten bei Konzertgitarren; Carbonsaiten sind dünner als Nylonsaiten und besitzen eine höhere Dichte und Zugfestigkeit. Viele Gitarristen schwören auf den ihrer Meinung nach brillanteren, durchsetzungsfähigeren Klang von Carbonsaiten.

Diskantsaiten
Hohe Saiten einer Gitarre: g, h (B) und e. Da die Tonhöhe einer Saite auch von ihrer Masse abhängt, haben die hohen Saiten eine geringe Stärke, sind also dünner als die tiefen Saiten (Basssaiten). Die Diskantsaiten einer Gitarre sind normalerweise nicht umwickelt. Eine Ausnahme bildet die g-Saite, die manchmal umwickelt ist.

E-Bass-Saiten
Die meisten E-Bässe haben vier Saiten: E, A, D, G. Die Stimmung der genannten Töne ist eine Oktave tiefer als die der vier tiefsten Töne/Saiten der Gitarre.

Flat Wound
Mit flachem Draht umwickelte Saite.

Floyd Rose
Vibratosystem, das oft bei E-Gitarren im Heavy-Metal-Bereich eingesetzt wird.

Gauge
= Dicke, Breite (engl.); Saitenmaß; Stärke einer Saite.

geschliffene Saiten
siehe Flat Wound

Halsspannstab
In den Gitarrenhals eingebaute Stahlstange, die den Hals stabilisiert. Die Krümmung des Halsspannstabes kann verändert und damit auch die Saitenlage variiert werden.

Headless-Bass
Bass ohne Kopf bzw. Kopfplatte. Das Spannen und Stimmen der Saiten erfolgt am Korpusende. Headless-Bässe waren vor allem in den 1980er Jahren populär.

Intonationsreinheit von Saiten
siehe auch "oktavrein". Eine Voraussetzung für Oktavreinheit ist, dass die Saite über ihre gesamte Länge einen extrem genauen, gleichbleibenden Durchmesser aufweist.

Korrosion
Zersetzung eines Stoffes; siehe auch Oxidation.

Nut
Englische Bezeichnung für Sattel.

oktavrein
Ist eine Saite oktavrein, dann klingt sie, wenn man sie im 12. Bund herunterdrückt und spielt, genau eine Oktave höher als leer angeschlagen. Weitere Infos zur Oktavreinheit bietet der Ratgeber "Hals, Saitenlage und Oktavreinheit einstellen".

Oxidation
Chemische Reaktion eines Stoffes/Materials mit Sauerstoff. Die Oxidation von Metallen hat zum Beispiel Rosten zur Folge.

plain
= glatt; Saite ohne Umwicklung.

Round Wound
Mit rundem Draht umwickelte Saite.

Saitenniederhalter
siehe String Tree

Seele
Saitenkern, der bei den Basssaiten mit Draht umwickelt wird. Bei Konzertgitarren ist die Seele beispielsweise aus Nylon, bei Western- und E-Gitarren aus Stahl.

Silverplated Copper
Versilberter Kupferdraht. Gängige Umwicklung für die Basssaiten von Konzertgitarren (Nylonkern). Die hauchdünne Versilberung schützt gegen Oxidation und Korrosion.

String Tree
Saitenniederhalter. Hält die hohen Saiten einer E-Gitarre zwischen Mechanik und Sattel nach unten gedrückt, um sie mit ausreichender Spannung auf dem Sattel zu halten. String Trees kommen bei Gitarren zum Einsatz, deren Mechaniken sich alle auf einer Seite befinden ("in line").

Sustain
Ausklingen/Nachklingen eines angeschlagenen Tons.

Tension
Spannungsgrad einer Konzertgitarren-Saite. Saiten mit einer hohen Tension produzieren härtere, lautere Töne als Saiten mit einer niedrigen Tension, sind aber auch schwieriger zu spielen.

Top Load
Beim Saitenaufziehen werden die Saiten direkt durch die Bridge gefädelt oder dort eingehängt.

Thru Body
Die Saiten werden von der Rückseite der Gitarre/des Basses her nach oben bzw. zur Vorderseite der Gitarre durch den Korpus und die Bridge hindurchgeführt.

Tuner
= Stimmgerät

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 05.01.2018, Autor: Jutta Kühl.

Quellen/Bilder:
http://bassprofessor.info/index.php/all-about-bass/mein-bass-a-ich/4-teil
http://roxikon.de/instrumente/begriffe-instrumente/string-tree/
http://www.heinz-peter-timmer.de/HPT/Materialien_files/Saitentipps.pdf
http://www.rockprojekt.de/Akustik/akustik2.htm
http://www.saitenweise.de/material/material.html
http://www.saitenweise.de/saitenwechsel/saitenwechsel.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Floyd_Rose
https://de.wikipedia.org/wiki/Gitarrensaite
https://de.wikipedia.org/wiki/Kupfer
https://de.wikipedia.org/wiki/Oktavreinheit_(Saiteninstrument)
https://de.wikipedia.org/wiki/Saitenst%C3%A4rke
https://pixabay.com/de/akustische-gitarre-streicher-musik-2650311/
https://pixabay.com/de/bassguitar-bass-gitarre-musik-555273/
https://pixabay.com/de/bass-string-string-gitarre-bass-387718/
https://pixabay.com/de/gitarre-mechanik-stimmen-saiten-1555186/
https://pixabay.com/de/gitarre-musik-instrument-283877/
https://pixabay.com/de/gitarre-musik-werkzeug-acoustic-1890246/
https://pixabay.com/de/gitarre-nahaufnahme-musikinstrument-254921/
https://pixabay.com/de/gitarren-musik-instrument-1176758/
https://pixabay.com/de/schutzblech-gitarre-instrument-931032/
https://pixabay.com/de/seile-gitarre-instrument-rock-1897375/
https://www.klassikgitarre-forum.de/viewtopic.php?t=1224
https://www.youtube.com/watch?v=VGIlNUPPx2Y