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Welche Gitarre ist die richtige für mich?

Die Gitarre gehört zu den beliebtesten Einsteigerinstrumenten. Wer anfangen möchte, Gitarre oder Bass zu spielen, hat angesichts der riesigen Auswahl an Typen und Modellen, die es gibt, nicht nur die "Qual der Wahl" im positiven Sinne, sondern ist zu Beginn unter Umständen auch etwas verunsichert und ratlos. – Welche Gitarre soll denn nun angeschafft werden? Welche Gitarre soll es denn nun sein?

Zu Beginn kann es unter Umständen hilfreich sein, sich zu überlegen, in welche Musikrichtung man überhaupt tendiert. Denn es gibt manche Instrumente, die sich eher für diesen, und andere Instrumente, die sich eher für jenen Stil eignen.

Während ein E-Bass das begleitende Fundament eines Songs bildet, übernehmen Westerngitarren in Bandformationen oft die rhythmischen Akkordbegleitungen. E-Gitarren passen natürlich super zu lauter Rockmusik und Konzertgitarren sind die Helden akustischer, etwas ruhigerer Auftritte.

Wir geben in unserem Ratgeber einige Hilfestellungen zur Frage "Welche Gitarre ist die richtige für mich?" und stellen die charakterisitschen Merkmale der Konzertgitarre, der Westerngitarre, der E-Gitarre, der akustischen Bassgitarre, des Kontrabasses und des E-Basses vor. Außerdem finden Sie ein Glossar mit den wichtigsten Begrifflichkeiten rund um Gitarre und Bass.

1. Tonerzeugung und -verstärkung bei unterschiedlichen Gitarrenarten

Akustische Gitarre

Bei Akustikgitarren werden die Töne ohne Zuhilfenahme elektronischer Hilfsmittel erzeugt und verstärkt. Töne entstehen durch Zupfen und Schlagen der Saiten. Die Verstärkung der Töne erfolgt über den Korpus der akustischen Gitarre. Der Korpus ist bei akustischen Gitarren hohl und dient als Resonanzkörper. Die durch die Schwingungen der Saiten erzeugten Töne werden also erst mit Hilfe des Gitarrenkorpus deutlich hörbar.

E-Gitarre

Bei der E-Gitarre hingegen werden die Töne von einem Tonabnehmer in ein elektrisches Signal umgewandelt und über einen Verstärker ausgegeben. Der Korpus der E-Gitarre ist meistens massiv ("Solidbody") und spielt für die Akustik eine eher untergeordnete Rolle. Dadurch, dass der Korpus einer E-Gitarre nicht auf das Verstärken der Töne ausgerichtet sein muss, sind für ihn ganz andere Formgebungen möglich als bei der akustischen Gitarre. Elektrische Gitarren sind daher oft sehr viel leichter bespielbar als ihre bauchigen Verwandten.

Elektroakustische Gitarre

Die so genannte "elektroakustische" Gitarre ist, wie der Name schon sagt, eine Mischform zwischen akustischer und elektrischer Gitarre, nämlich eine Akustikgitarre mit eingebautem Tonabnehmer. Über diesen Tonabnehmer kann der Ton dann wie bei einer E-Gitarre über einen Gitarrenverstärker ausgegeben werden. Es ist aber genauso möglich, die elektroakustische Gitarre ohne Verstärker als reine Akustikgitarre zu spielen. Elektroakustische Gitarren haben besonders bei Liveauftritten gegenüber den rein akustischen Gitarren den Vorteil, dass sie durch die vorgesehene Bauweise problemlos verstärkt (also lauter gemacht) werden können, während dies bei Akustikgitarren aufwendig über das Anbringen geeigneter Mikrofone erfolgen muss.

2. Gitarrenarten im Überblick

Konzertgitarre Westerngitarre E-Gitarre
Bauformen Die Gitarren ähneln sich alle sehr. Es gibt keine besonderen, auffällig unterschiedlichen Bauformen. Dreadnought, Jumbo, Grand Auditorium u. a. Es gibt zahllose unterschiedliche (teils auch sehr experimentelle/individuelle) Bauformen. Die gängigsten sind ST-, TL-, Single Cut-, Double Cut- und Heavy-Modelle.
Resonanzkörper ja ja nein (Solidbody)
Saiten am häufigsten Nylonsaiten (meist 6), es kommen aber auch die Materialien Carbon (dünner als Nylonsaiten) und Titanium zum Einsatz Stahlsaiten (meist 6) Stahlsaiten (meist 6)
Bracing ja ja nein
Halsspannstab sehr selten ja ja
Schlagbrett nein ja ja
Tonabnehmer möglich (Piezo-) möglich (Piezo- oder elektromagnetisch) ja (elektromagnetisch: Single Coils und Humbucker)
Schallloch ja ja nein
Halbresonanzgitarre Akustikbass E-Bass
Bauformen ähnlich den E-Gitarren-Bauformen ST, TL und Single Cut ähnlich wie Westerngitarre Traditionell sind die zwei Modelle "Precision" und "Jazz".
Resonanzkörper ja ja nein (Solidbody)
Saiten Stahlsaiten (meist 6) Stahlsaiten (meist 4) Stahlsaiten (meist 4), die dicker als die Saiten der E-Gitarre sind.
Bracing ja ja nein
Halsspannstab ja ja ja
Schlagbrett ja seltener ja
Tonabnehmer ja (elektromagnetisch) möglich (Piezo- oder elektromagnetisch) ja (elektromagnetisch: Besonderheit Split Coils)
Schallloch i.d.R. 2 Schalllöcher in F-Form ja nein
Die Classic Cantabile Acoustic Series Klassikgitarre AS-851 ist sehr gut für Einsteiger geeignet und hat einen Korpus aus Lindenholz.
Die Yamaha CG142C Konzertgitarre hat eine massive Zederndecke. Boden und Zargen sind aus Nato-Holz gefertigt.
Die Antonio Calida GC203G Konzertgitarre hat eine Decke aus massiver kanadischer Zeder. Boden und Zargen sind aus Palisander gefertigt. Der Klang dieser Gitarre ist kraftvoll und hat einen typischen spanischen Charakter.
Die Calida Benita Konzertgitarre ist eine klassische Einsteigergitarre. Boden, Zargen und Decke sind aus gesperrtem Lindenholz gefertigt.
Die Rocktile CG-70 Konzertgitarre hat einen Mahagoni-Korpus, eine massive Zederndecke und ist mit goldenen Mechaniken ausgestattet.
Die Klassikgitarre CS 30 von Hopf/Hellweg hat eine massive Fichtendecke und Boden und Zargen aus gesperrter Buche. Der Name Hopf tauchte bereits 1669 im Zusammenhang mit dem Instrumentenbau auf.
Die Hanika 50 AF 2016 Konzertgitarre eignet sich ideal zur Begleitung von Gesang. Ihre Decke besteht aus massiver Fichte, Boden und Zargen aus massivem, gebeiztem Ahornholz.
Die Classic Cantabile Acoustic Series Klassikgitarre AS-851 ist sehr gut für Einsteiger geeignet und hat einen Korpus aus Lindenholz.
Die Konzertgitarre Hanika 56 PF hat eine massive Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus massivem Palisanderholz.

3. Die Konzertgitarre

Konzertgitarren werden vorzugsweise für das Spielen ganz klassischer Gitarrenmusik eingesetzt. Den Klang von Konzertgitarren – oft auch als "klassische Gitarren" bezeichnet – kann man als eher weich und tragend beschreiben. Konzertgitarren werden meist ohne Hilfsmittel wie Plektren direkt mit den Fingern bespielt: die Saiten werden geschlagen oder gezupft.

Bauform
Hinsichtlich der Bauform gibt es bei der Konzertgitarre nicht viele bemerkenswerte Unterschiede. Zwar gibt es größere und kleinere Mensuren, doch ansonsten ist eher das Material interessant, aus dem die Gitarren gefertigt werden.

Boden und Zargen

Der Korpus der Konzertgitarre setzt sich aus dem Boden, den Zargen (= den Seitenteilen) und der Decke zusammen. Qualitativ hochwertige Konzertgitarren haben häufig Boden und Zargen aus Palisanderholz, aber auch Mahagoni oder heimische Hölzer wie Ahorn oder Kirsche kommen bei der Herstellung von Boden und Zargen zum Einsatz.

Hölzer mit hoher Dichte
Wichtig ist, dass die verwendeten Hölzer eine relativ hohe Dichte besitzen. Im Gegensatz zum Holz, das für die Decke der Akustikgitarre verwendet wird, soll das für Boden und Zargen vorgesehene Material möglichst wenig schwingen, damit es im Zusammenspiel mit der Decke nicht zu unsauberen Resonanzen kommt. Je höher die Dichte eines Klangholzes, desto geringer fallen die Schwingungen aus.

Decke

Gute Schwingungseigenschaften
Für die Decke wird in der Regel Fichten- oder Zedernholz verwendet. Deckenhölzer müssen bestimmten Anforderungen genügen. So sollte es sich um Hölzer handeln, die – bei mittlerer Dichte – möglichst leicht sind, denn hieraus leiten sich gute Schwingungseigenschaften ab, die für die Decke einer akustischen Gitarre wesentlich sind.

Konzertgitarre mit massiver Zederndecke Konzertgitarre mit massiver Fichtendecke

Klang
Konzertgitarren mit Zederndecken haben von vornherein einen etwas lauteren, wärmeren Klang als Gitarren mit Fichtendecken.

Allerdings zeichnet Gitarren mit Fichtendecken aus, dass sie sich sozusagen klanglich "weiterentwickeln" können: werden sie über einen längeren Zeitraum gespielt, entwickeln sie ein Ausmaß an Klangfarben, das eine Gitarre mit Zedernholzdecke so nicht erreicht.

Hals

Für den Hals von Konzertgitarren werden gerne Mahagoniarten oder Ahorn verwendet.

Griffbrett

Das Griffbrett von Konzertgitarren besteht häufig aus Ebenholz oder Palisander. Diese Holzarten sind aufgrund ihrer Härte für Griffbretter geeignet, da Griffbretter einerseits durch den Druck beim Greifen der Saiten nicht unwesentlich beansprucht werden und harte Materialien andererseits Voraussetzung für einen klaren Klang beim Greifen der Saiten sind. Konzertgitarren haben meist ungewölbte oder nur sehr schwach gewölbte Griffbretter.

Schallloch

Über das Schallloch in der Decke der Konzertgitarre werden die im Korpus erzeugten Resonanzen verstärkt - also lauter - nach außen getragen. Meist ist das Schallloch mit schmückenden Lackierungen oder auch Intarsienarbeiten verziert. Diese Verzierungen werden "Rosetten" genannt.

Saiten

Konzertgitarren haben meistens sechs Saiten. Diese bestehen in der Regel aus Nylon. Die Saitenstärke wird bei Nylonsaiten mit "low tension" (= dünne Saiten), "medium tension" (= mittelstarke Saiten) und "high tension" (= dicke Saiten) angegeben. Auf der Bassseite (E, A, D) sind die Nylonsaiten mit Kupfer- oder Silberdraht umwickelt, um stärkere Saiten für tiefere Töne zu erreichen.

AUF EINEN BLICK: DIE KONZERTGITARRE

→ wird auch "klassische Gitarre" genannt

→ Nylonsaiten

→ Saiten werden meist ohne Hilfsmittel direkt mit den Fingern angeschlagen/gezupft

→ Gitarrenkorpus dient als Resonanzkörper

→ ähneln sich alle sehr hinsichtlich ihrer Bauform

Mini-Jumbo-Westerngitarren wie diese von Rocktile haben ihren ganz eigenen Reiz.
Die Gibson SJ-200 Standard 2016 hat eine massive Fichtendecke und Boden und Zargen aus geflammtem Ahorn.
Der Kanadier Dave Goodman ist ein Virtuose an der Westerngitarre und war schon häufig zu Besuch im Musikhaus Kirstein. Er arbeitet seit 2004 mit Yamaha zusammen.
Die Epiphone Hummingbird Pro FC Dreadnought-Westerngitarre hat eine massive Fichtenholzdecke.
Die Ibanez Westerngitarre AEW40AS-NT mit Tonabnehmer hat ein edles Erscheinungsbild und eine ausgefallene, individuelle Bauform.
Die Red Flame Jumbo Westerngitarre von Rocktile ist ein echter Hingucker.
Diese Yamaha-Westerngitarre hat eine Decke aus massiver Fichte und Boden und Zargen aus Palisanderholz.
Die Taylor 816ce ist eine Westerngitarre mit Tonabnehmer. Ihre Korpusform nennt Taylor Grand Symphony. Die Westerngitarre hat einen sogenannten Cutaway. Die Decke besteht aus massiver Fichte, Boden und Zargen sind aus massivem Palisander gefertigt.

4. Die Westerngitarre

Großer Korpus, lauter Klang
Wie die Konzertgitarre ist auch die Westerngitarre eine akustische Gitarre, deren Korpus – bestehend aus Boden, Zargen und Decke – ein Hohlkörper ist. Der Korpus von Westerngitarren ist meistens größer als der von Konzertgitarren. Unter anderem bedingt durch den größeren Korpus, hat die Westerngitarre einen wesentlich lauteren Klang als die Konzertgitarre.

Rhythmusgitarre
Auch aus diesem Grund werden Westerngitarren gerne als Rhythmusgitarren eingesetzt, das heißt innerhalb einer Band als das Instrument, das für die rhythmischen Akkordbegleitungen zuständig ist. Weiterhin kann man den Klang von Westerngitarren als relativ hell und wesentlich intensiver als bei Konzertgitarren beschreiben. Es gibt bei Westerngitarren verschiedene charakteristische Bauformen wie "Dreadnought", "Jumbo" oder "Grand Auditorium".

Boden und Zargen

Wie bei der Konzertgitarre werden auch bei der Westerngitarre Boden und Zargen gerne aus Palisander oder Mahagoni angefertigt. Aber auch Nussbaumholz oder Padouk kommen zum Einsatz. Genau wie Palisander, Mahagoni, Ahorn und Kirsche haben diese Holzsorten eine relativ gute Biegefestigkeit und verhältnismäßig hohe Dichte.

Decke

Westerngitarren haben – wie Konzertgitarren – meist Decken aus Fichten- oder Zedernholz.

Bracing: Stabilisierung der Decke
Eine Besonderheit ist das so genannte "Bracing". Die Stahlsaiten, die bei der Westerngitarre verwendet werden, üben sowohl auf den Hals als auch auf die Decke starke Zugkräfte aus. Um die Decke zu stabilisieren, werden an ihr – das heißt auf der Unterseite der Decke – Leisten angebracht. Beim X-Bracing handelt es sich um zwei Stabilisierungsleisten, die sich unterhalb des Schallloches kreuzen.

Hals

Besonderheit Halsspannstab
Der Hals einer Westerngitarre ist normalerweise etwas schmaler als der Hals einer Konzertgitarre. Darüberhinaus ist der Hals der Westerngitarre mit einem sogenannten Halsspannstab verstärkt. Dabei handelt es sich um eine Stahlstange, die in den Gitarrenhals eingebaut wird. Die Verstärkung des Halses mittels einer Stahlstange wird notwendig, weil die bei der Westerngitarre verwendeten Stahlsaiten durch ihre hohe Spannung eine enorme Kraft auf den Gitarrenhals ausüben. TIPP: Mehr Infos zum Halsspannstab gibt es in unserem » Ratgeber "Gitarre/Bass einstellen"!

Griffbrett

Das Griffbrett von Westerngitarren ist in der Regel gewölbt. Die Wölbung erleichtert das begleitende Barré-Spiel, da der Barré-Finger nicht in dem Maße gestreckt werden muss, wie dies bei einem nicht gewölbten Griffbrett der Fall ist.

Saiten

Westerngitarren haben meist sechs, teilweise auch sieben oder zwölf Saiten. Die selteneren Zwölfsaiter klingen durch die doppelte Saitenanzahl noch voller, als Westerngitarren dies ohnehin schon tun. Das Spielen einer zwölfsaitigen Westerngitarre verlangt dem Gitarristen einen deutlich erhöhten Kraftaufwand ab.

Stahlsaiten
Die Saiten der Westerngitarre sind aus Stahl. Stahlsaiten haben eine wesentlich höhere Spannung als die Nylonsaiten der Konzertgitarre und klingen heller und intensiver. Der besondere, kraftvolle Klang wird oft noch dadurch verstärkt, dass die meisten Gitarristen Westerngitarren nicht direkt mit den Fingern bespielen, sondern ein Plektrum verwenden.

AUF EINEN BLICK: DIE WESTERNGITARRE

→ Korpus ist größer als bei Konzertgitarren

→ lauter als Konzertgitarren

→ unterschiedliche Bauformen, zum Beispiel Dreadnought, Jumbo, Grand Auditorium

→ Stahlsaiten

→ Stabilisierung der Decke durch Bracing

→ Stabilisierung des Halses durch Halsspannstab

→ werden häufig mit Hilfsmitteln (z. B. Plektren) bespielt

Korpusformen

Westerngitarren gibt es in unterschiedlichen Korpusvarianten. Allgemein kann man sagen, dass die Gitarre umso kräftiger und lauter klingt, je größer ihr Korpus ist.

Korpusform Dreadnought
Dreadnought-Gitarren sind vermutlich die beliebtesten und am meisten verbreiteten unter den Korpustypen der Westerngitarren. Sie verfügen über ausgeprägte Bässe, betont tiefe Töne und werden häufig als die Allrounder unter den Westerngitarren betrachtet.

Dreadnought: Westerngitarre Yamaha FG800 NT.
Dreadnought: Westerngitarre Fender PM-1 Deluxe.
Dreadnought mit Cutaway: Westerngitarre Classic Cantabile WS-10BK-CE.
Dreadnought mit Cutaway: Westerngitarre Levin W-32CE.
Dreadnought: Westerngitarre Epiphone DR-100 VS.
Dreadnought: Westerngitarre Taylor 210ce-K DLX Koa.

Korpusformen Jumbo und Grand Auditorium
Jumbo- und Grand Auditorium-Gitarren haben einen noch größeren, bauchigeren Korpus als Dreadnoughts. Ihr Klang kann als noch durchsetzungsfähiger beschrieben werden.

Jumbo mit Florentine Cutaway: Westerngitarre Epiphone PR5-E NA.
Jumbo: 12saitige Westerngitarre Ibanez AEL1512E-TBS.
Grand Auditorium: Martin Gitarre 000-15M.
Grand Auditorium: Taylor 714ce SB.
Levin LT-180CE Goliath Westerngitarre.

Weitere Korpusformen
Neben den erwähnten Korpusformen gibt es noch weitere. Die Bezeichnung der Formen richtet sich auch nach den Herstellern und eine allgemeingültige Zuordnung "Korpusform – Klang" lässt sich schwerlich definieren. Hier ist man am besten beraten, die einzelnen Gitarrenformen im Musikhaus vor Ort auszuprobieren und auf die persönlichen klanglichen Vorlieben zu bauen.

Elektroakustische Westerngitarre

Westerngitarren, die über einen integrierten Tonabnehmer verfügen, können entweder über einen Verstärker oder bei Bedarf auch weiterhin rein akustisch gespielt werden. Das Abnahmesystem ist bei der elektroakustischen Westerngitarre im Korpus verbaut und auf diesen abgestimmt.

Die Fender American Standard Strat RW JPM hat 3 Custom Shop Fat 50s Single Coils.

5. Die E-Gitarre

Elektrische Tonabnahme
Im Gegensatz zu den akustischen Gitarren wurden E-Gitarren speziell für eine elektrische Tonabnahme entwickelt. Die Saitenschwingungen werden bei ihr über einen Verstärker "hörbar" gemacht und nicht, wie bei akustischen Gitarren, über den Korpus als akustischen Resonanzkörper.

Viele unterschiedliche Bauformen
Da bei der E-Gitarre nicht der hohle Resonanzkörper für Klang und Lautstärke verantwortlich ist, wurde bei ihnen von Anfang an mit unterschiedlichsten Bauformen experimentiert. Anlass für die Entwicklung elektrischer Gitarren, die in den 1920er Jahren ihren Anfang nahm, war der Umstand, dass sich akustische Gitarren im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten oft nur schwer gegen diese durchsetzen konnten, was die Lautstärke anging. Man kann sich dies leicht verdeutlichen, indem man sich vorstellt, wie ein Blechbläser und ein akustischer Gitarrist gegeneinander "antreten".

Korpus: Solidbody

Der Korpus einer E-Gitarre besteht in der Regel aus massivem Holz. Dieser massive Korpus wird auch "Solidbody" genannt. Ein hohler Resonanzkörper wie bei einer Akustikgitarre ist damit nicht vorhanden.

Inwieweit das für den Korpus verwendete Holz für den Klang der E-Gitarre noch eine Rolle spielt, darüber streiten sich die Geister. Häufig verwendete Hölzer für den Korpus einer E-Gitarre sind Ahorn, Erle, Linde oder Mahagoni, aber auch viele andere Holzarten kommen zum Einsatz.

Decke

Bei E-Gitarren wird die Decke auf den massiven Korpus auf der Vorderseite zusätzlich aufgeleimt. Die Decke wirkt sich nicht – wie bei akustischen Gitarren der Fall – auf den Klang des Instrumentes aus, sondern dient rein als optisches Element. Ist die separat auf den Solidbody aufgebrachte Decke gewölbt, spricht man von einer Archtop-Gitarre.

Die Gibson Les Paul Studio 2016 T IG CH hat einen klassischen Style und gehört zu den Single Cut Modellen.
Die Rocktile Pro S-Red E-Gitarre, Heritage Cherry gehört zu den Double Cut Modellen.
Die Fender Standard Tele MN LPB ist mit 2 Single Coil Pickups bestückt.
Das Heavy-Modell Gibson Vintage Copper Firebird LTD gehört zu einer Limited Edition Serie.
Die Rocktile Sphere Junior E-Gitarre 3/4 ist eine E-Gitarre speziell für junge Gitarrenfans. Sie hat einen Humbucker und einen Single Coil Tonabnehmer.
Die Fender Squier Classic Vibe Telecaster 50s MN BB gehört zu den TL-Modellen und ist mit 2 Single Coils bestückt.
Die Custom Shop E-Gitarre Gibson 1957 Les Paul Goldtop Bigsby Heavy Aged gehört zu den Single Cut Modellen.
Die Rocktile Pro MM150-TR E-Gitarre hat 2 Humbucker und eine klassische, runde Form.
Es gibt auch E-Gitarren-Bausätze wie den Rocktile E-Gitarren Bausatz Double Cut-Style.

Hals und Griffbrett

Der Hals der E-Gitarre wird mit dem Korpus verschraubt oder verleimt. Es gibt auch besondere Modelle mit zwei Hälsen. Der Hals einer E-Gitarre ist schmaler als der Hals einer Akustikgitarre, in der Folge ist auch der Abstand der Saiten zueinander geringer. Der Hals wird in der Regel aus einer anderen Holzart gefertigt als das Griffbrett der E-Gitarre. Sehr häufig kommt für das Griffbrett das relativ harte Palisanderholz zum Einsatz.

AUF EINEN BLICK: DIE E-GITARRE

→ elektrische Tonabnahme und Verstärkung

→ Solidbody

→ zahlreiche Bauformen

→ Stahlsaiten

→ schmalerer Hals als bei Akustikgitarre

Saiten

E-Gitarren haben in aller Regel sechs Saiten, wobei es aber auch Modelle mit sieben oder acht Saiten gibt. Wie auch bei Westerngitarren werden für E-Gitarren Stahlsaiten verwendet.

LINK-TIPP!

Interessante, umfangreiche Informationen zum Thema E-Gitarre lernen, Tonabnehmer, Saiten der E-Gitarre u. v. m. gibt's in unserem » Ratgeber E-Gitarre!

Tonabnehmer

Tonabnehmer bei der Ibanez RG460VFM-BBT: 1 x Humbucker, 2 x Single Coil.

Elektromagnetische Tonabnehmer
Während bei akustischen Gitarren die Saitenschwingungen über den akustischen Resonanzkörper der Gitarre aufgenommen und verstärkt wiedergegeben werden, geschieht dies bei E-Gitarren über Tonabnehmer und elektrische Verstärker.

Single Coils und Humbucker
Sogenannte "Single Coil Pickups" sind Tonabnehmer, die aus einem Magneten und einer um den Magneten gewickelten Drahtspule bestehen. "Humbucker" bestehen aus zwei Single Coil Pickups.

Beeinflussung des Klangs über Tonabnehmer
Viele E-Gitarren haben mehrere Tonabnehmer, über die der Klang entscheidend variiert werden kann. Die Tonabnehmer befinden sich zwischen Steg und Hals der Gitarre. Single Coils haben einen höhenreicheren, helleren, transparenteren Klang, während Humbucker wärmer, basslastiger und druckvoller klingen.

Piezoelektrische Tonabnehmer
Im Gegensatz zu Single Coils und Humbuckern liegt bei Piezo-Tonabnehmern kein magnetischer Effekt zugrunde. Die elektrische Spannung – und damit letztendlich der Ton – wird durch Einwirkung einer mechanischen Kraft (= Schall bzw. Schwingung des Gitarrenkorpus) auf das piezoelektrische Element (piezoelektrische Keramik) erzeugt.

Piezo-Tonabnehmer können auch bei akustischen Gitarren eingesetzt werden, die elektrisch verstärkt werden sollen.

Elektromagnetische Tonabnehmer – Single Coils und Humbucker – funktionieren nur im Zusammenhang mit metallischen Saiten, während piezoelektrische Tonabnehmer auch bei Nylonsaiten eingesetzt werden können.

Modelle/Bauformen im Überblick

E-Gitarren gibt es in unglaublich vielen unterschiedlichen Ausführungen und Designs. Die allermeisten E-Gitarren lassen sich jedoch relativ problemlos einer der folgenden populären Bauformen zuordnen: ST, TL, Single Cut, Double Cut und Heavy. ST-Modelle gehören wahrscheinlich zu den meistverkauften und populärsten E-Gitarren. Ihre klassische Form gibt es schon seit den 1950er Jahren. Auch E-Gitarren im TL-Style gelten als Klassiker. Sie werden zum Beispiel sehr gerne im Blues oder Jazz eingesetzt. Der berühmteste Vertreter der Single Cut-Modelle ist sicherlich die gute, alte "Paula" von Gibson, die seit ihrer Entstehung nie etwas von ihrer Anziehungskraft eingebüßt hat. Sieht man ein Double Cut-Modell, denkt man unweigerlich an Angus Young von ACDC. Der Sound der Double Cut-Modelle ist meist sehr mittenbetont und "ordentlich knackig". Die E-Gitarren, die den Heavy-Modellen zugeordnet werden können, weisen typische bis höchst ausgefallene optische Merkmale auf und sind oft wahre Hingucker.

Halbresonanzgitarre

Die Halbresonanzgitarre (auch Halbakustik- oder Semiakustikgitarre) ist eine E-Gitarre mit einer weiteren Besonderheit: Ihr Korpus ist – im Gegensatz zur gängigen E-Gitarren-Bauform mit Solidbody – hohl, fungiert also als Resonanzkörper. Gleichzeitig ist der Korpus durch die schmaleren Zargen aber auch wesentlich flacher als der Korpus einer akustischen Gitarre. Semiakustikgitarren haben meist zwei Schalllöcher in abgewandelter F-Form.

Der Ibanez PCBE12MH-OPN Akustikbass hat eine Decke sowie Boden und Zargen aus Mahagoni.
Der Akustikbass Classic Cantabile AB-40 NT kann unplugged und elektrisch verstärkt gespielt werden.
Der Fender CB-100CE Akustikbass hat einen Dreadnought-Korpus mit Cutaway.
Der Ibanez AEB8E-BK Akustikbass hat einen Korpus aus Agathis.
Der Ibanez AEB8E-BK Akustikbass ist mit einem Tonabnehmer ausgerüstet.

6. Die akustische Bassgitarre

Familie der Lauteninstrumente
Der Akustikbass gehört innerhalb der Gitarrenfamilie zu den Lauteninstrumenten. Die akustische Bassgitarre ähnelt der Westerngitarre hinsichtlich der Bauweise.

Resonanzkörper
Wie alle Akustikgitarren zeichnet sich auch der Akustikbass durch seinen Resonanzkörper aus, der es ermöglicht, den Akustikbass – im Gegensatz zum E-Bass – unverstärkt zu spielen. Häufig sind Akustikbässe mit einem Tonabnehmer ausgerüstet (siehe auch » Elektroakustische Gitarre).

Korpus und Decke

Möglichst tiefe, bassige, druckvolle Frequenzen können über einen Korpus erreicht werden, der über das entsprechende Volumen verfügt. Der Korpus der akustischen Bassgitarre ist daher in der Regel größer und auch tiefer (höhere bzw. breitere Zargen) als der Korpus anderer Gitarrentypen. Es gibt Bassgitarren, die aus diesem Grund relativ undhandlich und unkomfortabel zu spielen sind. Als Hölzer für Korpus und Decke kommen unterschiedliche Sorten zum Einsatz. Sehr verbreitet sind Fichte und Palisander.

Hals

Für den Hals akustischer Bassgitarren wird, wie auch für Hälse anderer akustischer Gitarren, sehr häufig das Klangholz Mahagoni verarbeitet.

Saiten

Akustikbässe haben meist vier Saiten, es gibt aber auch fünf- und sechsaitige akustische Bassgitarren. Viersaiter besitzen die Stimmung E-A-D-G, fünfsaitige Akustikbässe haben in der Regel noch eine tiefe H-Saite.

AUF EINEN BLICK: DIE AKUSTISCHE BASSGITARRE

→ ähnliche Bauweise wie Westerngitarre

→ Resonanzkorpus

→ häufig mit Tonabnehmer ausgerüstet

→ Stahlsaiten (meist 4)

Der Classic Cantabile RDB-59 Flames Kontrabass ist aus Fichte, Ahorn und Palisander gefertigt.

7. Der Kontrabass

Streichinstrument
Der Kontrabass gehört zu den Streichinstrumenten, wobei seine vier Saiten – es gibt auch Fünfsaiter – wie die Saiten des E-Basses oder der akustischen Bassgitarre gestimmt werden. Auch den Kontrabass gibt es heute in der "E-Variante".

Von Klassik bis Rock'n'Roll
Der Kontrabass wird im Gegensatz zu den beschriebenen Gitarrenarten während des Spielens auf den Boden aufgesetzt. Wie auch die akustische Bassgitarre oder der E-Bass wird der Kontrabass in der Regel als Begleitinstrument und nicht als Melodieinstrument eingesetzt. Der Kontrabass ist in denkbar vielen unterschiedlichen Stilrichtungen zu Hause: er wird in Sinfonieorchestern ebenso eingesetzt wie im Jazz oder Rock'n'Roll und Rockabilly.

AUF EINEN BLICK: DER KONTRABASS

→ Streichinstrument

→ meist mit 4 Saiten

→ neben den akustischen gibt es auch E-Kontrabässe

→ Begleitinstrument (wie E-Bass)

→ i. d. R. Stahlsaiten

E-Bass Ibanez SR370E-SPB.
Fender American Elite Jazz Bass Ash MN TBS.
Der Rocktile VB-1 Sir Paul Vintage Beatbass hat eine Shortscale-Mensur.
Longscale-E-Bass Rocktile Pro RB-400N Lumberjack.
Der Fender Squier Vintage Modified Jazz Bass 70 MN CA hat ein dreilagiges Schlagbrett in der typischen Jazz-Form.
Semihollow Signature E-Bass Epiphone Jack Casady.
Der Fender American Standard Jazz Bass mit 2 Custom Shop 60s Single Coils.

8. Der E-Bass

Musikalisches Fundament
Der E-Bass wird, genau wie die E-Gitarre, elektrisch verstärkt. Er trägt im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten wesentlich zur Harmonisierung aller Einzelbestandteile eines musikalischen Stückes bei. Der E-Bass bildet mit seinen tiefen Frequenzen sozusagen den Sockel, das Fundament, den Unterbau eines Stückes.

Klassiker Fender
Während die Geschichte akustischer Bassinstrumente sehr weit zurückgeht, wurden E-Bässe – auch als Reaktion auf die Etablierung der E-Gitarren – ab den 1930er Jahren entwickelt und populär. Die erste Serienproduktion eines E-Basses stammte aus dem Hause Fender: der Fender Precision Bass kam 1951 in die Läden.

Mensuren
E-Gitarren und E-Bässe ähneln sich in vielen Dingen. E-Bässe werden – je nach Länge der Mensur – als "Shortscale", "Mediumscale", "Longscale" und "Extralongscale" bezeichnet.

Korpus

Solidbody
Wie bei der E-Gitarre dient auch beim E-Bass der Korpus nicht als Resonanzkörper. Der Korpus besteht deshalb in der Regel aus massivem Holz ("Solidbody").

Formgebung
Da dem Korpus bei E-Gitarren und bei E-Bässen aus akustischer Sicht im Prinzip keine Rechnung getragen werden muss, ergibt sich hier eine außergewöhnliche Modellierbarkeit hinsichtlich der Form und des graphischen Designs. Inwieweit sich das für den Korpus verwendete Material auf den Klang des E-Basses auswirkt, darüber entstehen von Zeit zu Zeit lebhafte Diskussionen unter ambitionierten Musikern. Ein an der Vorderseite angebrachtes Schlagbrett schützt den Korpus vor Kratzspuren durch das Plektrumspiel.

Hals

Halsspannstab
Der Hals des E-Basses wird meist durch Aufschrauben mit dem Korpus verbunden. Wie Westerngitarren verfügen auch E-Bässe über Halsspannstäbe, die einerseits den starken Zug der Stahlsaiten abfangen und mit Hilfe derer andererseits die Wölbung des Halses leicht verändert werden kann. Eine leichte Halskrümmung bewirkt zum Beispiel, dass die Saiten nicht auf den Bundstäben aufliegen und scheppern.

LINK-TIPP!

Praktische Informationen zur Halskrümmung, zur Saitenlage und zu entsprechenden Justierungsmöglichkeiten gibt's in unserem » Ratgeber Gitarre/Bass: Hals, Saitenlage und Oktavreinheit einstellen

Griffbrett

Besonderheit Fretless
Eine Besonderheit unter den Bässen sind so genannte Fretless-Bässe. Diese haben keine Bünde, so dass die gegriffenen Saiten beim Spielen direkt auf dem Griffbrett aufliegen, wodurch sich ein besonderer Klang ergibt.

AUF EINEN BLICK: DER E-BASS

→ Solidbody

→ traditionelle Modelle: "Precision" und "Jazz"

→ Mensuren: Short-, Medium-, Long- und Extralong-Scale

→ mit Halsspannstab

→ meist 4 Stahlsaiten

→ Saiten dicker als bei E-Gitarre

→ Besonderheit Split Coil-Tonabnehmer

Saiten

Unterschiede zur E-Gitarre
Die meisten Bässe haben vier Saiten, allerdings gibt es auch E-Bässe mit fünf, sechs oder sieben – und in Ausnahmefällen sogar bis zu zwölf – Saiten. Die Saiten eines E-Basses sind dicker als die Saiten einer E-Gitarre. Dies ist notwendig, um die tieferen Töne zu erreichen. Außerdem ist die Mensur eines E-Basses in der Regel länger als die Mensur einer E-Gitarre.

Tonabnehmer

Besonderheit Split Coil
Während bei akustischen Bässen die Saitenschwingungen über den akustischen Resonanzkörper der Bassgitarre aufgenommen und verstärkt wiedergegeben werden, geschieht dies bei E-Bässen über Tonabnehmer und elektrische Bassverstärker (» siehe auch E-Gitarre, Tonabnehmer). Eine Besonderheit bei den E-Bässen sind die so genannten Split-Coil-Tonabnehmer: es handelt sich hierbei um zwei kürzere Single-Coil-Tonabnehmer, die - versetzt angeordnet - jeweils zwei Saiten abnehmen.

Modelle/Bauformen

Traditionell: Precision und Jazz
Bei den E-Bässen gibt es zwei traditionelle Modelle, die auf die Firma Fender zurückgehen: den Precision-Bass und den Jazz-Bass. P-Modelle haben in der Regel einen Tonabnehmer und zwei Regler (Lautstärke und Klang), während J-Modelle normalerweise zwei Tonabnehmer (einen Hals- und einen Steg-Tonabnehmer) sowie drei Regler - einen für die Klangregelung und zwei für die Lautstärkeregelung der einzelnen Tonabnehmer - haben. Steg-Tonabnehmer klingen eher höher und "knackiger", Hals-Tonabnehmer haben einen mehr dumpf-schwingenden Klang.

Charakteristisch: Form des Schlagbretts
Charakteristisch für die optische Unterscheidung von P- und J-Modellen sind vor allem die verwendeten Schlagbretter. Während bei P-Modellen das Schlagbrett sehr oft noch eine Art "Schwung" Richtung Steg macht, läuft das Schlagbrett des J-Modells meist kürzer und gerader aus.

9. Klanghölzer

Bergahorn-Furnier. Foto: wikipedia.org/Achim Raschka.

Ahorn

... gehört zu den Hölzern mit mittlerer Dichte. Es ist hart und besitzt gleichzeitig eine gute Elastizität und Biegefestigkeit. Die Farbe des Ahornholzes tendiert von gelblich-weiß bis rötlich-weiß.

Foto: Bergahorn-Furnier. Quelle: wikipedia.org/Achim Raschka.
Makassar-Ebenholz. Foto: wikipedia.org/Böhringer Friedrich.

Ebenholz

... ist ein sehr dunkles, schwarzes oder schwarz-gestreiftes Holz. Das Kernholz des Ebenholzes ist äußerst hart und schwer und gehört zu den wertvollsten Holzarten. Ebenholz hat eine hohe Dichte.

Foto: Makassar-Ebenholz. Quelle: wikipedia.org/Böhringer Friedrich.
Fichtenholz. Foto: wikipedia.org/Achim Raschka.

Fichte

... gehört zu den weichen, leichten Hölzern. Gleichzeitig besitzt Fichtenholz eine gute Elastizität und hohe Druck- und Biegefestigkeit. Fichtenholz ist relativ hell, ins Gelbliche gehend und lässt sich sehr gut verarbeiten.

Foto: Fichtenholz. Quelle: wikipedia.org/Achim Raschka.
Kirschbaumholz. Foto: wikipedia.org/Achim Raschka.

Kirsche

... hat eine ins Rötlich-Braune gehende Farbgebung, die der von Mahagonihölzern ähnlich ist. Wie Ahornholz hat Kirschholz eine mittlere Dichte und gehört damit auch zu den mittelschweren Hölzern. Kirsche ist mittelhart bis hart und verfügt über eine gute Elastizität.

Foto: Kirschbaumholz. Quelle: wikipedia.org/Achim Raschka.
Mahagoni-Furnier hochglanzlackiert. Foto: wikipedia.org/Porsche-Makus.

Mahagoni

... ist ein sehr widerstandsfähiges, belastbares Holz. Optisch ist Mahagoni nach der Behandlung mit Lack, Öl oder Wachs sehr ansprechend. Mahagoni hat einen etwas helleren Klang als Palisander.

Foto: Mahagoni-Furnier hochglanzlackiert. Quelle: wikipedia.org/Porsche-Makus.
Walnussbaumholz. Foto: wikipedia.org/Martin Lorenz.

Nussbaumholz

... besitzt eine mittlere Biege- und Druckfestigkeit. Spricht man von Nussbaumholz, ist eigentlich immer das Holz des Walnussbaumes gemeint. Nussbaumholz gehört zu den wertvollen, einheimischen Hölzern mit äußerst dekorativem Erscheinungsbild.

Foto: Walnussbaumholz. Quelle: wikipedia.org/Martin Lorenz.
Manila-Padouk. Foto: wikipedia.org/Friedrich Böhringer.

Padouk

... ist dem Palisanderholz sehr ähnlich. Es ist hart, dicht und elastisch und besitzt eine gute Druck- und Biegefestigkeit.

Foto: Manila-Padouk. Quelle: wikipedia.org/Friedrich Böhringer.
Rio-Palisander. Foto: wikipedia.org/Philipp Zinger.

Palisander

... ist ein Edelholz mit einer bräunlich, bis ins Schwarze gehenden Färbung. Palisanderholz besitzt eine hohe Härte, Dichte und sehr gute Klangeigenschaften. Aus diesem Grund spielt es im Instrumentenbau eine große Rolle.

Foto: Rio-Palisander. Quelle: wikipedia.org/Philipp Zinger.
Libanon-Zeder. Foto: wikipedia.org/Philipp Zinger.

Zeder

... ist ein leichtes, weiches Holz. Es hat eine mittlere Biegefestigkeit und ist relativ dichtfaserig. Wie Fichtenholz lässt es sich sehr gut verarbeiten.

Foto: Libanon-Zeder. Quelle: wikipedia.org/Philipp Zinger.

10. Glossar Gitarre und Bass

Akustische Gitarre
Gitarre, bei der die Saitenschwingungen akustisch über den Korpus verstärkt werden.

Archtop, Arched Top
Die Decke der Gitarre ist gewölbt.

Ball-End-Saiten
Am Ende der Saite ist ein kleiner Ring angebracht, mit Hilfe dessen die Saite eingehakt wird.

Barré
Spieltechnik beim Gitarrenspiel. Mit einem Finger werden gleichzeitig mehrere Saiten eines Bundes heruntergedrückt.

Bass-Amp
Bassverstärker

Basslinie
tiefste Stimme bei mehrstimmiger Musik

Basssaiten
tiefe Saiten einer akustischen Gitarre: E, A, D

Bracing
Stabilisierung durch das Anbringen von Leisten bzw. die Art und Weise, wie die Leisten zur Stabilisierung und Verstärkung der Decke angeordnet und angebracht sind.

Bridge
= Steg. Der englische Begriff "Bridge" (übersetzt: "Brücke") wird vor allem im Zusammenhang mit E-Gitarren benutzt.

Bund
In bestimmten Abständen in das Griffbrett der Gitarre eingelassene Metallstäbchen, die quer zu den Saiten verlaufen und leichte Erhebungen auf dem Griffbrett bilden. Bünde dienen einerseits der Orientierung beim Spielen, andererseits bilden sie durch ihre leichte Erhebung eine Auflagefläche für die Saiten, die beim Greifen auf das Griffbrett hinuntergedrückt werden. Die Abstände der Bünde zueinander werden größer, je mehr man sich dem Kopf der Gitarre nähert.

Bundreinheit
Richtige Platzierung der Bünde. Wenn die über dem jeweiligen Bund verlaufenden Saiten genau die gewünschte Tonhöhe einnehmen, spricht man von einer bundreinen Gitarre. Ist eine Gitarre nicht bundrein, bedeutet dies, dass die Bünde nicht korrekt eingebaut wurden.

Cutaway
Ausschnitt bzw. zusätzliche Aussparung am Halsansatz des Korpus einer Gitarre. Vor allem bei E-Gitarren und Westerngitarren zu finden.

Decke
Oberseite des Korpus. Decken werden separat gefertigt und auf den Korpus aufgelegt und mit diesem verbunden.

Diskantsaiten
hohe Saiten einer akustischen Gitarre: g, h und e

Double-Neck-Gitarre
Gitarre mit zwei Hälsen

Dreadnought-Gitarre
Westerngitarre der Bauform "Dreadnought". Diese Bauform ist die am weitesten verbreitete unter den Westerngitarren. Ursprünglich stammt diese Korpusform vom Hersteller "Martin", wurde aber im Laufe der Zeit von anderen Gitarrenherstellern kopiert.

E-Gitarre
Gitarre, bei der die Tonabnahme elektrisch erfolgt. Die Saitenschwingungen werden nicht über den Korpus verstärkt, sondern über einen Gitarrenverstärker.

Elektrische Gitarre
= E-Gitarre

Epiphone
Tochterfirma/Marke von Gibson

Extralongscale
E-Bass-Mensur: 36'' / 914 mm

Fingerpick
Sonderform des Plektrums. Das Fingerpick wird nicht festgehalten, sondern auf die Fingerkuppe aufgesetzt.

Flamenco-Gitarre
Ähnelt stark der Konzertgitarre. Flamenco-Gitarren haben eine extrem hohe Saitenlage.

Flat Top
Die Decke der Gitarre ist flach oder nur sehr leicht gewölbt.

Flatwound
mit flachem Draht umwickelter Saitenkern

Folkgitarre
= Westerngitarre

Fretless
bundlos; Griffbrett ohne Bünde

Glissando
stufenlose Modifikation der Tonhöhe

Griffbrett
Fläche, die auf den Gitarrenhals aufgebracht ist und unter den Saiten verläuft.

Halbakustische E-Gitarre
= elektroakustische Gitarre.

Halbresonanzgitarre
= elektroakustische Gitarre.

Halsspannstab
Stahlstange, die als verstärkendes Element in den Gitarrenhals eingebaut wird. Halsspannstäbe werden bei Gitarren eingesetzt, die Stahlsaiten verwenden, also etwa bei Westerngitarren oder E-Gitarren. Die Zugkraft von Stahlsaiten setzt den Gitarrenhals unter eine enorme Spannung. Durch die Stabilisierung mit der Stahlstange wird der Gitarrenhals nicht gekrümmt bzw. beschädigt.

Headless-Bass
E-Bass ohne Kopfplatte

Hollowbody
Hohlkorpus

Humbucker
Elektromagnetischer Tonabnehmer, der aus zwei » Single-Coil-Pickups besteht. Die Funktionsweise basiert auf Magnetfeldern. Humbucker sind weniger höhenreich als Single Coils. Humbucker können nur im Zusammenhang mit metallischen Saiten eingesetzt werden.

Jammerhaken
= Tremolo

Jazz E-Bass
traditionelles Modell von Fender. J-Modelle haben in der Regel zwei Tonabnehmer und drei Regler (1 x Klangregelung und 2 x Lautstärke für die einzelnen Tonabnehmer).

Jumbo
Korpusform einer Westerngitarre; charakteristisch ist ein bauchiger Korpus

Klangholz
Holz, das speziell im Musikinstrumentenbau verwendet wird. Es handelt sich meist um langsam gewachsenes Holz mit möglichst engen Jahresringen und möglichst wenigen Asteinlassungen.

Klassische Gitarre
= Konzertgitarre

Kopf
Oberer Teil der Gitarre, an dem die Stimmmechaniken befestigt sind.

Kopfplatte
= Kopf

Korpus
(Resonanz-) Körper der Gitarre. Der Korpus setzt sich aus dem Boden, den Zargen und der Decke zusammen.

Les Paul
E-Gitarren-Modell der Firma Gibson, das seit den 1950er Jahren hergestellt wird.

Longscale
E-Bass-Mensur: 34'' / 864 mm

Mechanik
= Stimmmechanik

Mediumscale
E-Bass-Mensur: 32'' / 813 mm

Mensur
Die Mensur ist ein Größenmaß, das bei Musikinstrumenten verwendet wird. Bei einer Gitarre wird die Länge der Saiten zwischen Sattel und Steg (Länge der frei schwingenden Saiten) als Mensur bezeichnet.

Multi Hole
Anstelle eines mittig in der Decke eingelassenen Schalllochs gibt es mehrere, kleinere, anders positionierte Schalllöcher.

Neck
Gitarrenhals

Neck-thru
durchgehende Halskonstruktion bei E-Gitarren und E-Bässen. Der Gitarrenhals ist bei einem Neck-thru nicht am Korpus-"Ende" angeschraubt, sondern läuft durch den Korpus hindurch.

Oval Hole – Gitarre
Akustische oder elektroakustische Gitarren mit einem ovalen Schallloch.

Ovation
US-amerikanischer Hersteller von Western- und Bassgitarren. Prägnantes Merkmal einer Ovation-Gitarre ist sein Roundback (gewölbter Boden aus speziellem Material).

Pickguard
= Schlagschutz

Picking
Zupfen einzelner Saiten.

Pickup
= Tonabnehmer

Piezo-Tonabnehmer
Bei Piezo-Tonabnehmern wird der Ton direkt durch das piezoelektrische Element erzeugt und nicht – wie bei Single-Coils oder Humbuckern – über eine magnetisch induzierte Spannung. Piezo-Tonabnehmer können im Gegensatz zu elektromagnetischen Tonabnehmern (Single Coils und Humbucker) auch bei Nylonsaiten, also akustischen Gitarren, eingesetzt werden.

Plektrum
Auch: Plektron; Mehrzahl: Plektren. Ein Plektrum ist ein Plättchen, meist aus Kunststoff, das zur Hilfe genommen wird, um vorzugsweise Gitarren mit Stahlsaiten anzuschlagen oder zu zupfen. Das Spiel mit Plektren erzeugt im Vergleich zum Anschlagen oder Zupfen der Saiten mit den Fingern einen prägnanteren, lauteren Klang.

Precision E-Bass
traditionelles Modell von Fender. P-Modelle haben in der Regel einen Tonabnehmer und zwei Regler (Lautstärke und Klang).

PU
Abkürzung für "Pickup"

Resonanzkörper
Hohlkörper der Gitarre

Rhythmusgitarre
Die Rhythmusgitarre übernimmt im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten den Rhythmus- und begleitenden Part. Die Rhythmusgitarre steht damit der Sologitarre gegenüber. Während die Sologitarre bzw. der Leadgitarrist die Melodie eines Songs spielt, ist es die Aufgabe des Rhythmusgitarristen, die rhythmischen Akkordbegleitungen zu übernehmen.

Rosette
Verzierung des Schalllochs in der Resonanzdecke bei akustischen Gitarren.

Roundback-Gitarre
Gitarre mit gewölbtem Boden.

Roundwound
mit rundem Draht umwickelter Saitenkern

Saiten
Die Tonhöhe einer Saite hängt von ihrer Spannung und Dicke ab. Je dünner eine Saite, desto höher der Ton. Um bei den Basssaiten eine größere Saitenstärke, also dickere Saiten, zu erreichen, werden diese umwickelt. Sie haben dann beispielsweise einen Kern (eine Saite) aus Nylon, der mit Kupferdraht umwickelt ist.

Saitenlage
Abstand der Saiten zu den Bundstäbchen bzw. zum Griffbrett. Eine hohe Saitenlage bedingt, dass der Gitarrist einen höheren Druck auf die Saiten ausüben muss, um diese herunterzudrücken, eine tiefere Saitenlage erleichtert deshalb die Bespielbarkeit der Gitarre. Ist die Saitenlage jedoch zu tief, kann es sein, dass die Saiten zu rasch bzw. unbeabsichtigt auf das Griffbrett oder die Bundstäbchen treffen und so ein nicht gewolltes Scheppern erzeugt wird.

Sattel
Der so genannte Sattel liegt zwischen dem Kopf und dem Halsansatz der Gitarre. Es handelt sich um ein schmales Stück mit eingearbeiteten Kerben bzw. Rillen. Durch diese verlaufen die Saiten der Gitarre. Durch den Sattel wird ein Verrutschen der Saiten verhindert und ein bestimmter Abstand der Saiten zum Griffbrett gewährleistet.

Scalloped X-Bracing
siehe auch X-Bracing; die sich kreuzenden Stabilisierungsleisten haben keine durchgehende Dicke, sondern werden an bestimmten Stellen verjüngt, um gezielt bestimmte Resonanzen der Gitarre zu beeinflussen. Scalloped Bracing wird vor allem bei besonders hochwertigen Gitarren angewandt.

Schallloch
Aussparung im Gitarren-Resonanzkörper. Schalllöcher strahlen den Widerhall vom Innern des Korpus nach außen ab und bedingen eine erhöhte Lautstärke der Gitarre. Je nach Größe und Form des Schallloches wird auch der Klang der Gitarre beeinflusst.

Schellack
ist eine harzige, zähe, nicht wasserlösliche Substanz, die gerne als Politur für sehr hochwertige Gitarren verwendet wird. Schellackpolituren erhalten die Elastizität und die Schwingungseigenschaften des verwendeten Holzes in höchstem Maße.

Schlagschutz/Schlagbrett
Bei akustischen Gitarren spezielle Folien, die unterhalb des Schalllochs auf die Decke aufgebracht werden, um diese zu schonen. Ein Schlagschutz wird im Bereich der akustischen Gitarren vor allem bei Westerngitarren und Flamencogitarren verwendet. Bei elektrischen Gitarren wird eher der Begriff "Schlagbrett" benutzt, da der Schlagschutz hier nicht aus einer Folie, sondern aus "hartem" Material (in der Regel Kunststoff) besteht. Die Gitarrendecken sollen in erster Linie vor Beschädigungen, die durch den Einsatz von Plektren entstehen, geschützt werden.

Semiakustische Gitarre
= elektroakustische Gitarre

Shortscale
verkürzte Mensur

Single-Coil
Elektromagnetischer Tonabnehmer, der aus einem Magneten und einer um diesen Magneten gewickelten Spule besteht. Single-Coil-Tonabnehmer setzen Saitenschwingungen in elektrische Spannung um. Diese wird über den Gitarrenverstärker in hörbare Töne umgewandelt. Single Coils sind höhenreicher als Humbucker. Wie auch Humbucker können Single Coils nur im Zusammenhang mit metallischen Saiten eingesetzt werden.

Slappen
Spieltechnik, die vor allem beim Bassspiel verwendet wird. Eine Saite wird nicht normal gezupft, sondern mit dem Daumen hart angeschlagen, so dass die Saite auf das Griffbrett bzw. das Bundstäbchen zurückschlägt.

Solidbody
Massivkorpus der E-Gitarre und des E-Basses.

Split-Coil
besondere Tonabnehmer, die nur bei E-Bässen vorkommen. Es handelt sich um zwei kürzere Single-Coils, die versetzt angeordnet sind und jeweils nur zwei Saiten des Basses abnehmen.

Squier
Handelsmarke von Fender

Steel string acoustic guitar
= Westerngitarre, Stahlsaitengitarre

Steg
Über den Steg einer Gitarre werden die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen. An ihm werden außerdem die Saiten befestigt.

Stimmmechanik
Mechanik an der Kopfplatte der Gitarre zum Stimmen der Saiten.

Stratocaster
E-Gitarren-Modell der Firma Fender, das seit den 1950er Jahren hergestellt wird. Bekannt für die Bestückung mit Single Coils.

Stromgitarre
= E-Gitarre

Strumming
Anschlagen mehrerer Saiten.

Sustain
Länge des Ausklingens eines Tons bzw. einer Saite.

Telecaster
E-Gitarren-Modell der Firma Fender, das seit den 1950er Jahren hergestellt wird. Bekannt für die Bestückung mit Single Coils.

Tension
Saitenstärke von Nylonsaiten: low tension = dünne Saiten, medium tension = mittelstarke Saiten, high tension = dicke Saiten.

Tonholz
= Klangholz

Tremolo
Auch "Vibratohebel"; Hebel an einer E-Gitarre, mit dem Veränderungen der Tonhöhe herbeigeführt werden können, indem die Spannung der Saiten verändert wird.

Trussrod
= Halsspannstab (englische Bezeichnung)

Verzerrer
Typisches Effektgerät zwischen E-Gitarre und Verstärker, das den Audiosignalen Obertöne hinzufügt. Durch Übersteuerung entsteht der typische, verzerrte Gitarrenklang. Effektgeräte werden vom Gitarristen während des Spielens mit dem Fuß bedient.

Vibrato
Technik, einen länger anhaltenden Ton vibrieren zu lassen. Es gibt hier unterschiedliche Spieltechniken. Ziel ist es, ein höheres Maß an Lebendigkeit zu erreichen.

Vollresonanzgitarre
= akustische Gitarre.

X-Bracing
Stabilisierung der Decke von Stahlsaitengitarren durch Anbringung zweier sich kreuzender Stabilisierungsleisten.

Zarge
Seitenwand der Gitarre.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 30.06.2017, Autor:

Quellen/Fotos:
http://www.die-akustikgitarre.de/Tonholz/Tonholz.htm
http://www.elektronikinfo.de/audio/elektrogitarre.htm
http://www.gitarrero-beginner.de/gitarre/fragen.php?nr=152
http://www.holzhandel.de/holz-abc/afrikanisches-padouk.html
http://www.holzlexikon.modellskipper.de/Holzarten_Abschnitt_Z/Zeder.htm
http://www.holzwurm-page.de/holzarten
http://www.musikinstrumente-lexikon.de/Westerngitarre.html
http://www.musterkiste.de/de/holz/pro/1012_Fichte.html
http://www.saitenweise.de/allgemein/allgemein.html
http://www.westerngitarre.net/elektroakustische-westerngitarre
http://de.wikipedia.org/wiki/Ahornholz
http://de.wikipedia.org/wiki/Akustische_Bassgitarre
http://de.wikipedia.org/wiki/Akustische_Gitarre
http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanisches_Mahagoni
http://de.wikipedia.org/wiki/E-Bass
http://de.wikipedia.org/wiki/Ebenholz
http://de.wikipedia.org/wiki/E-Gitarre
http://de.wikipedia.org/wiki/Fender_Telecaster
http://de.wikipedia.org/wiki/Fretless_Bass
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mahagoni_Furnier_hochglanzlackiert.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rio-Palisander,_dunkel_Holz.JPG
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wood_prunus_avium.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wood_Acer_pseudoplatanus.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wood_picea_abies.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Libanon-Zeder.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Macassar01.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oberfl%C3%A4che_Wohnzimmertisch.JPG
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Paduk01.jpg

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