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Holzblasinstrumente

Viele Menschen sind verwirrt, wenn sie hören, dass das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten gehört: "Wie kann das sein, wo das Saxophon doch aus Messing ist?" - Die Gattung der Holzblasinstrumente wird nicht darüber definiert, aus welchem Material ihr Korpus besteht. Ein Holzblasinstrument kann aus Holz, Kunststoff oder aus Metall bestehen. Relevant für die Zuordnung zu den Holzblasinstrumenten ist etwas anderes: die Art und Weise, wie die Schwingung der Instrumenten-Luftsäule erzeugt wird.

Wie sich Holzblasinstrumente von Blechblasinstrumenten unterscheiden:
Rohrblatt vs. Lippenvibration

Blasinstrumente, bei denen die Schwingung über ein Rohrblatt (zum Beispiel bei Saxophon und Klarinette) oder direkt über die Anblaskante (bei Blockflöte und Querflöte) erzeugt wird, werden zu den Holzblasinstrumenten gezählt. Blasinstrumente, die über ein Kessel- oder Trichtermundstück angeblasen werden und bei denen die Schwingungserzeugung durch die Lippenvibration des Musikers erfolgt, werden zu den Blechblasinstrumenten gezählt.

Lange Luftsäule - tiefer Ton
Zu den bekanntesten Holzblasinstrumenten zählen Blockflöten, Querflöten, Klarinetten, Oboen und Saxophone. Je länger die Luftsäule eines Holzblasinstruments ist, desto tiefer klingt das Instrument. Eines der längsten und damit tiefsten aller Holzblasinstrumente ist das Fagott. Der tiefste Ton eines Holzblasinstruments ergibt sich, wenn alle Tonlöcher oder Klappen geschlossen sind.

In welchem Alter welches Holzblasinstrument lernen?
Die Blockflöte gehört zu den typischen Einsteigerinstrumenten und kann schon im Alter ab etwa fünf Jahren erlernt werden. Für die Querflöte wird ein Einstiegsalter von ungefähr sieben bis acht Jahren empfohlen. Bei Oboen raten die meisten Musikschulen zu einem Mindestalter von zirka acht bis zehn Jahren, das gleiche gilt für die Klarinette. Geht es um das Erlernen des Saxophons, empfehlen die Musiklehrer in der Regel ein Alter ab zehn bis zwölf Jahren.